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Defino-Norm für die Vermögensberatung

19.01.2016 – Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat eine DIN Spezifikation veröffentlicht, mit der die Arbeit von Finanzberatern normiert werden kann. Die Spezifikation ist von Defino initiiert worden. Im Oktober hatte die Deutsche Bank angekündigt, dass sie Privatkunden nach der Defino-Spezifikation für die Finanzanalyse von Privathaushalten beraten will.

Nach der DIN Spezifikation 77 222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“ hat Defino jetzt eine Spezifikation für Vermögens- und Risikoanalyse geschaffen. Sie regelt die Prüfung der Kenntnisse von Privatanlegern, den Aufbau einer Vermögensbilanz, die Messung der Risikobereitschaft sowie der finanziellen Risikotragfähigkeit und sie gibt Hinweise auf existenzielle Risiken. Damit wird der Prozess der Anlageberatung im Groben geregelt, er lässt aber sehr viel Spielraum in der Anwendung, merkt Defino an. “Diesen Spielraum zu füllen, Verbrauchern und Beratern Sicherheit zu geben und damit Verbrauchervertrauen zu schaffen, ist das Ziel des neuen DIN Standards”, sagt Defino-Geschäftsführer Klaus Möller.

Neben Defino haben Mitarbeiter der Stiftung Warentest, des Arbeitskreises Beratungsprozesse, der Deutschen Bank und der Volksbank Emmerich-Rees an der neuen Spezifikation mitgewirkt. Auch Vertreter von Vertriebsorganisationen, Wirtschaftsprüfer und Wissenschaftler haben sich an dem Projekt beteiligt. „Die Beratungs- und Produktwelt der Finanzbranche ist unnötig komplex, für die Verbraucher weitgehend unverständlich und vielfach von Willkür und Unverbindlichkeit geprägt“, kommentiert Defino-Chef Möller. Die DIN 77 2223 soll nicht die letzte Norm sein, die Defino auf den Weg bringt. (ba)

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