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Das LVRG wirft seine Schatten voraus

10.12.2014 – vdvm_logoDem Versicherungsvertrieb bläst derzeit heftiger Gegenwind aus Regulierungsvorhaben, Niedrigzinsphase, Konkurrenzkampf und Verunsicherung der Verbraucher entgegen, vor dem sich auch VDVM-Maklern nicht einfach wegducken können. Trotzdem können sich die Mitgliedsunternehmen des VDVM behaupten.

43,5 Prozent beurteilen ihre aktuelle Gewinnsituation als gut – das sind sogar mehr als im Vorjahr, wo 41 Prozent ihre aktuelle Situation als gut bewerteten. Und auch wenn der Anteil der Unternehmen, die sich zufrieden zeigen, von 53,5 auf 49,8 Prozent gesunken ist, bleibt es insgesamt bei satten 93,3 Prozent mit gutem oder zufrieden stellendem Ergebnis. Allerdings ist der Anteil der Firmen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, zum ersten Mal seit vier Jahren wieder gestiegen – von 5,5 Prozent im Vorjahr auf 6,7 Prozent im Berichtsjahr.

Trotzdem stellen sich auch die VDVM-Makler mit mehr als 10 Mitarbeitern auf schwierigere  Zeiten ein. 2013 hatten in dieser Gruppe noch 73 Prozent mit steigenden Courtageeinnahmen gerechnet – sind es jetzt nur noch 53,5 Prozent.

Bei den kleineren Unternehmen ist der Anteil derer, die mit steigenden Courtageeinnahmen rechnen, von 48,4 auf 46 Prozent gesunken. Über alle Unternehmen errechnet sich bei 48,5 Prozent eine positive Erwartung, von gleich bleibenden Einnahmen gehen 39,5 Prozent aus. Auf einen Rückgang stellen sich 12 Prozent der VDVM-Makler ein.

Positiv ist weiterhin die Personalsituation bei den im VDVM organisierten Maklern:
Bei 61 Prozent der Firmen ist die Mitarbeiterzahl gleich geblieben, 30,5 Prozent der Firmen haben sogar zusätzliches Personal eingestellt. Das ist – neben den jährlichen Gehalts-veränderungen – unweigerlich mit höheren Ausgaben verbunden. Mehr als die Hälfte der teilnehmenden VDVM-Makler (52 Prozent) meldet steigende Kosten im Personalbereich.

Auch wenn von vielen Seiten die Stärkung der Honorarberatung gefordert wird, stellen VDVM Makler keine steigende Nachfrage nach diesem Geschäftsmodell fest. Das Bild ist über alle Unternehmensgrößen einheitlich: Nach wie vor besteht auf Kundenseite so gut wie kein Interessen daran, den Makler für seine Dienstleistungen direkt zu bezahlen.

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