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Cyber-Risiken: Artus Gruppe mit neuen Mittelstands-Konzepten

23.05.2014 – artus-gruppeAb sofort bietet die Artus Gruppe maßgeschneiderte Cyber-Konzepte für mittelständische Unternehmen an. Mit einem großen Versicherer wurden detaillierte Deckungskonzepte ausgearbeitet. Verhandlungen mit weiteren Gesellschaften stehen vor dem Abschluss.

Wesentlicher Bestandteil der passgenauen Absicherung von Cyber-Risiken ist künftig, dass selektive Bausteine (Ausschnittsdeckungen) nach den individuellen Bedürfnissen der Betriebe nach dem Baukastenprinzip abgeschlossen  werden können, und zwar unabhängig von bestehenden klassischen Versicherungen, wie zum Beispiel für Vertrauensschäden oder Haftpflicht. Als besonders wichtig bewertet Artus den Baustein Ertragsausfall inkl. Mehrkosten, da in der klassischen Betriebsunterbrechungsversicherung nur Betriebsausfälle gedeckt sind, denen ein versicherter Sachschaden vorausgegangen ist, aber keine Schädigung durch eine Cyber-Attacke. Ebenfalls besondere Bedeutung haben die Bausteine Rufschädigung/Krisenmanagement, Datenschutzverletzung sowie Sachverständigenkosten/Forensik. Hinzu kommen die Bausteine Datenwiederherstellung, Internet-Betrug, Erpressung/Lösegeld und Cyber-Liability.

Artus empfiehlt mittelständischen Unternehmen dringend Präventionsmaßnahmen, wie die Überprüfung und Verbesserung ihrer IT-Sicherheitsarchitektur oder das Aufspüren möglicher Sicherheitslücken in der Technik des Unternehmens.

Befragungen zufolge sehen 80 Prozent der Unternehmensleiter im deutschen Mittelstand die größte Bedrohung durch Cyber-Attacken im Verlust von eigenem technischem Know-how. 75 Prozent befürchten die Konsequenzen aus dem unberechtigten Zugang zu ihren Kundendaten und 70 Prozent rechnen mit deutlichen Umsatzeinbußen infolge der Schädigung der eigenen Reputation. Rund ein Drittel aller Betriebe in Deutschland wurden schon durch kriminelle Aktivität bedroht. Das technische Kernwissen befindet sich auf dem einzigen Firmenserver. Die Sicherungskopien verwahrt der technische Geschäftsführer im heimischen Safe. Die IT-Infrastruktur wird von einem externen Dienstleister bereitgestellt und gewartet, und der Service für die Netzwerkkomponenten Plotter, Scanner und Drucker liegt bei einem zweiten externen Unternehmen

Neben sensitivem eigenen Fachwissen speicherten Mittelständler in stetig zunehmendem Maß Kundendaten auf ihren Systemen. Der Verlust oder das Kompromittieren solcher Datensätze löst nicht nur umfangreiche Melde- und Informationspflichten aus, die Haftung daraus sowie die Kosten dafür, erreichen oft völlig unterschätzte Ausmaße. (vwh)

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