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BVK warnt vor Versicherungs-Apps

09.11.2015 – heinz-150Versicherungs-Apps sollen einen schnellen, unkomplizierten und kostengünstigen Service rund um Versicherungen bieten. “Doch das ist mitnichten so”, meint Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). “Bei diesem digitalen Hype wird zwar viel versprochen, aber die meisten Kunden wissen gar nicht, auf was sie sich wirklich einlassen.”

Demnach sei mit dem Abschluss einzelner Versicherungsverträge über die “digitalen Versicherungsmanager oftmals auch der komplette Wechsel zu einem Versicherungsmakler verbunden. “Der Kunde erteilt eine Maklervollmacht“, ergänzt Heinz. “Und der neue Makler hat dann das Recht, alle Versicherungsverträge des Kunden zu verwalten, umzudecken und sogar zu kündigen, wenn er meint, dass es am Markt bessere Angebote gibt. Denn Versicherungsmakler sind laut Gesetz treuhänderische Sachwalter ihrer Kunden.”

So begrüße der BVK zwar den informationellen Fortschritt durch das Internet. Eine qualifizierte und umfassende Beratung und Vermittlung durch die Versicherungskaufleute sei durch Fintechs aber nicht ersetzen. “Sie sind eine digitale Modeerscheinung, die einfach nur Kunden abgreifen wollen und werden so rasch in ihren Nischen verschwinden, wie sie gekommen sind, wenn sie die millionenschweren Renditeerwartungen ihrer Kapitalgeber nicht erfüllen und verwirrte Kunden merken, dass sie einem digitalen Hype aufgesessen sind”, so der BVK-Präsident. (vwh/td)

Bild: BVK-Präsident Michael Heinz (Quelle: BVK)

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