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BVK warnt Staat vor “Eingriff in funktionierenden Markt”

07.10.2015 – Heinz_vwhDer BVK bezweifelt den Sinn von staatlichen Vorsorgekonten. “Der Staat sollte sich, wie bei manchen Großbaustellen auch, aus diesem Bereich heraushalten und die Profis machen lassen. Außerdem sollte er nicht als Akteur in einen funktionierenden Marktwettbewerb eingreifen”, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Eine private Altersvorsorge habe zudem den Vorteil, dass sie vor einer staatlichen Zweckentfremdung geschützt ist und die Leistungsansprüche der Vorsorgesparer mit ausreichend Eigenkapital hinterlegt sind, so Michael H. Heinz in einer Pressemitteilung: “Das schafft für die Zukunft die richtige Portion Sicherheit, zumal in jüngster Vergangenheit einige krisengeschüttelte europäische Staaten die Leistungen aus staatlichen Altersvorsorgefonds kurzerhand gesenkt haben, um ihre Haushalte zu sanieren.”

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) kritisiert Pläne zur Einrichtung von staatlichen Vorsorgekonten, wie sie beispielsweise vom Bund der Versicherten und der Deutschen Rentenversicherung in Baden-Württemberg entworfen werden. (vwh/ku)

Bild: BVK-Präsident Michael H. Heinz (Quelle: BVK)

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