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Prozessauftakt gegen Check24

25.02.2016 – michael_heinz_akIm Streit um Provisionen, Beratungsleistung und Dokumentationspflichten von Vergleichsportalen hat vor dem Landgericht München 1 der Prozess gegen den Onlinedienst Check24 begonnen. Geklagt hatte der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) wegen Irreführung der Verbraucher. Im Kern geht es um jung gegen alt, Old gegen New Economy.

Makler oder nur Vergleichsportal, Verbraucherportal oder Verkaufsportal? Um Begriffe und die dazu gehörenden Konsequenzen geht es in dem vom BVK mit seinem Präsidenten Michael H. Heinz an der Spitze initiierten Prozess. Zum Auftakt der Verhandlung zeigte sich Heinz zuversichtlich, was die Chancen ihrer Klage anbelangt, hinter der rund 40.000 Vermittlerbetriebe stehen: “Wir fordern gleiche Spielregeln für alle”, so Heinz gegenüber VWheute, denn vielfach sei “überhaupt nicht zu erkennen, wofür das Portal stehe, worin dessen Aufgabe bestehe und wer wieviel Provision bei Vertragsabschluss erhalte”. Hier bestehe dringender Klärungsbedarf, deshalb die Klage, so Heinz.

Gleich zu Beginn der Verhandlung signalisierte die vorsitzende Richterin Verständnis für die Position der Versicherungskaufleute. Im Vorfeld hatte auch Check24 Verhandlungsbereitschaft angezeigt. Christoph Röttele, Sprecher der Geschäftsführung von Check24, hatte kürzlich gesagt: “Wenn die Richter entscheiden sollten, dass wir etwas ändern müssen, werden wir das tun. (vwh/ak)

Bild: Ein vielgefragter Interviewpartner: BVK Präsident Michael H. Heinz vor dem Münchener Landgericht. (Quelle: Alexander Kaspar)

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