Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

BVK: IMD-Richtline nach deutschem Vorbild

20.11.2014 – heinz-150Der BVK sieht es als existenziell an, dass die Umsetzung der IMD-Richtlinie ohne ein Provisionsverbot kommt. Eine EU-Regelung nach deutschem Modell mit Ausweisung der Gesamtkosten begrüßt der Verband um Präsident Michael H. Heinz ausdrücklich.

Nach dem bisherigen Stand des Entwurfs zur IMD II – die in IDD (Insurance Distribution Directive) umbenannt wird – sollen Kunden zukünftig transparenter über die Art der geleisteten Vermittlungsvergütung (Provision oder Honorar) sowie über die Vergütungsquelle informiert werden. Eine Offenlegung der konkreten Vergütung des Vermittlers für den Kunden ist im derzeitigen Entwurf nicht enthalten. Aktuell befindet sich die Überarbeitung laut BVK in der Endphase.

„Wir halten den EU-Vorschlag, die Gesamtkosten eines Versicherungsabschlusses auszuweisen, für sinnvoll“, betont Michael H. Heinz. „Die Angabe der Abschluss- und Verwaltungskosten, wie sie durch den deutschen Gesetzgeber auch im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) festgeschrieben wurde, ist viel verbrauchergerechter. Dagegen stellen Angaben zu einzelnen Positionen, wie etwa den Provisionen, keinen Mehrwert für den Verbraucher dar. Hier könnte das deutsche Modell Vorbild sein.“ (vwh/ ku)

Tags: ,
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Abo | Shop | Magazin | Verlag | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten