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BVK bietet Kalkulationsprogramm für Mitglieder an

02.09.2015 – Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) bietet seinen Mitgliedern nun ein Kalkulationsprogramm zur Bewertung der eigenen Maklerbestände an. Der Hintergrund: Laut BVK sind derzeit rund 48 Prozent der Versicherungsmakler mindestens 50 Jahre alt. Somit werde in den kommenden zehn bis 15 Jahren nahezu jeder zweite Makler in den Ruhestand gehen und seinen Bestand veräußern.

Dabei sei die Wertermittlung zur Veräußerung eines Maklerbetriebs außerordentlich schwierig. So beruhe der wichtigste Wert eines Maklerunternehmens laut BVK zwar auf der Aussicht auf künftige Courtagen aus den im Bestand vorhandenen Versicherungsverträgen. Allerdings reiche es nicht aus, die Courtagehöhen rein quantitativ zu betrachten, verbunden mit der durchschnittlichen Vertragsdauer und der Berücksichtigung eines Kalkulationszinses, so der Verband weiter.

So bietet der BVK nun ein Exceltool an, dass von der betriebswirtschaftlichen Kommission zusammen mit der Fachhochschule Dortmund entwickelt worden sei. Dieses kombiniere für die Bewertung von Maklerbeständen erstmals einen quantitativen und einen qualitativen Ansatz. Letzterer berücksichtige auch Aspekte wie etwa “Versicherungsunternehmen”, “Kunden”, “Risikomanagement”, “Ressourcen” und “Bestandshistorie”.

“Mit Hilfe des auf Microsoft Excel-Basis rechnenden Programms können Versicherungsmakler zum Ende ihrer Berufstätigkeit eine solide betriebswirtschaftliche Bewertung ihres Kundenbestandes vornehmen”, informiert BVK-Vizepräsident Andreas Vollmer. “Makler haben damit eine gute Informationsbasis, um in die Verhandlungen mit möglichen Käufern ihres Maklerbestandes einzusteigen und eine nachvollziehbare Wertbasis zu kommunizieren.” (vwh/td)

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