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BVK begrüßt Solvency II

05.09.2014 – michael-heinz-2-150Der BVK begrüßt den vorgestern vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Umsetzung von Solvency II. „Das wird die Versichertengemeinschaft festigen und gewährleisten, dass Kunden ihre vertraglich zugesagten Leistungen erhalten“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) erhofft sich durch die Umsetzung von Solvency II mehr Sicherheit für die Kunden. „Das ist besonders bei den Millionen abgeschlossener Altersvorsorgeprodukte, wie beispielsweise Lebensversicherungen, von eminenter Bedeutung für die Zukunft“, sagt Heinz. „Durch unsere millionenfachen direkten Kundenkontakte wissen wir, wie wichtig der Sicherheitsaspekt und die zugesagte Leistungshöhe für unsere Versicherten sind.“

Vorgestern hatte das Bundeskabinett den Entwurf zur VAG-Novelle verabschiedet. Damit setzt Deutschland die Solvency-II-Richtlinie um. 2016 sollen die neuen Aufsichtsprinzipien für die Versicherer in Kraft treten. Das Echo auf den Gesetzentwurf ist durchmischt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) warnt vor Überregulierung. Schützenhilfe bekommt er von den Vermittlern. Der BVK mahnt an, das Parlament möge bei den anstehenden Gesetzesberatungen nicht übers Ziel hinausschießen und die deutschen Versicherer strenger regulieren, als es in der Brüsseler Richtlinie vorgesehen ist. Bafin-Direktor Felix Hufeld merkt an, dass das neue Aufsichtsgesetz bei einer Reihe von Unternehmen zu höheren Kapitalkosten führen wird. (ba)

Bild: BVK-Präsident Michael H. Heinz. (Quelle: bvk)

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