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Bürojobs gefährlicher als vermutet

18.02.2015 – Beratung_Rainer Sturm_pixelioJeder vierte Arbeitnehmer wird berufsunfähig. Auch Büroarbeiter sind betroffen, denn psychische Probleme oder Erkrankungen des Bewegungsapparats sind die Hauptursachen für Berufsunfähigkeit, wie eine aktuelle Auswertung von Swiss Life zeigt.

Über die Hälfte der Versicherten, die berufsunfähig geworden sind, können ihren Job wegen psychischer Probleme oder Erkrankungen des Bewegungsapparats nicht mehr ausüben. Bandscheibenvorfälle und Burn-out bzw. Depressionen sind dabei die häufigsten Ursachen, warum Menschen nicht mehr arbeiten können.

„Deswegen ist es besonders wichtig, dass sich auch Büroangestellte mit dem Thema Berufsunfähigkeitsabsicherung auseinandersetzen, wenn sie im Ernstfall nicht vor dem finanziellen Ruin stehen möchten“, sagt Amar Banerjee, Geschäftsleitungsmitglied bei Swiss Life Deutschland und dort verantwortlich für die Versicherungsprodukte.

Wie hoch die staatliche Rente dann ist, richtet sich danach, wie lange man täglich noch arbeiten kann: Bei weniger als 3 Stunden gibt es die Rente wegen voller Erwerbsminderung und bei 3 bis 6 Stunden die halbe Erwerbsminderungsrente. Wer mindestens 6 Stunden arbeiten kann, bekommt nichts – mit einer Ausnahme: Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, erhalten trotzdem eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung.

Besonders hart trifft es die, die nach dem 01.01.1961 geboren sind: Sie erhalten nur noch eine sehr geringe Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt etwa ein Drittel des bisherigen Bruttogehalts, wovon man noch Steuern und Krankenkassenbeiträge zahlen muss.

Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hat ohnehin nur, wer mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Durch diese Regelung gehen beispielweise Berufsanfänger leer aus. Umso wichtiger ist es, so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Denn wer jung ist, hat in der Regel keine Vorerkrankungen, die eine Aufnahme in die Versicherung erschweren oder die Beiträge in die Höhe treiben. Swiss Life bietet dafür einen speziellen Tarif für 15- bis 30-Jährige in Schule, Ausbildung und Studium. Denn auch Schüler oder Studenten, die vor dem Berufseinstieg wegen einer Erkrankung keinen Abschluss machen können, sollten finanziell abgesichert sein. (vwh)

Bild: Birgt Gefahren: Der Arbeitsplatz am Schreibtisch. (Quelle: Sturm/pixelio)

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