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blau direkt: Vergleichsrechner für Honorartarife in Arbeit

01.08.2014 – PradettoFür die Breite des Marktes wird die Provisionsvermittlung bevorzugt, auch nach Inkrafttreten des neuen Honorarberatungsgesetzes. Hauptsächlich beitragsfinanzierte Maklerpools wie blau direkt fürchten sich aber nicht vor der Honorarberatung: “Das ist sicher eine Besonderheit. Wir arbeiten gewissermaßen selbst auf Honorarbasis”, sagt blau direkt Geschäftsführer Oliver Pradetto.

“Tatsächlich unterstützen wir die Honorarberatung ab Herbst mit einem kostenfreien Vergleichsrechner für Honorartarife. Das gab es bislang nicht auf dem deutschen Markt. Einreichen können unsere Partner Honorartarife schon jetzt. Anders als bei anderen Pools und Honorarlösungsanbietern brauchen diese dafür keinen Teil ihrer Honorare an uns abführen.” Im dritten Teil des Interviews mit VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte kommentiert er den Ausstieg aus der Messe “Pools & Finance ” und bringt auf den Punkt, was einen guten von einem schlechten Maklerpool unterscheidet:

Pradetto: Oft stellen mir Interessenten eine ganz ähnliche Frage: Warum blau direkt besser sei als andere Pools. Ich antworte darauf regelmäßig, dass dies nicht der Fall ist. Ich glaube jeder der zehn bis zwanzig größeren Pools bietet heute hervorragende Leistungen an. Meines Erachtens nach hat jeder Pool seine eigenen besonderen Stärken, und es kommt darauf an, ob diese Stärken die Leistungsaspekte darstellen, die der Makler sucht, wünscht und benötigt. Es gibt den Pool, der für mich gut ist. Das ist sicherlich bei jedem ein anderer. Deswegen brauchen wir keinen Pool-Markt, der sich zwischen dem aktuellen Marktführer und blau direkt als künftigem Marktführer aufteilt. Wir brauchen einen Pool-Markt, der so bunt ist wie die Vermittlerschaft. Das wäre für alle besser.

VWheute: Ihr Ausstieg aus der gemeinsamen Messe “Pools & Finance” hat für Aufsehen gesorgt. Planen Sie was Eigenes?

Pradetto: Wir haben bereits drei sehr spezielle Großevents: Darunter die Network-Convention – die größte Auslandskongress-Reise der europäischen Versicherungsbranche. Auf diese konzentrieren wir uns zunächst. Eine weitere Konzeptidee mit einem emotionalen Konzept und erheblichem Vermittlernutzen für die Gesamtbranche haben wir im Hinterkopf. Die Branche lechzt unseres Erachtens danach. Eventuell muss aber erst die Not die Erkenntnis verstärken, dass es neuer Ideen bedarf bevor wir beginnen, Mitausrichter einzuladen.

VWheute: Wie hat sich das Geschäft im ersten Halbjahr 2014 entwickelt, mit welchen Schwerpunkten?

Pradetto: Wir sind insgesamt sehr zufrieden. Krankenversicherung läuft knapp oberhalb des Vorjahresniveaus. Sach, Gewerbe-Sach und Lebensversicherung marschieren mit zweistelligen Zuwachsraten. Kfz wächst dreistellig. Absolut auffällig brummt aber die Übergabe kompletter Bestände in unsere Back-Office-Dienste. Unsere Maklerpartner begreifen blau direkt zunehmend als Netzwerk, bei welchem sie sich mit Outsourcing ineffizienter Verwaltungsarbeiten verstärken können.

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