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Beratung: Imagepflege durch Allgemeinbildung

22.05.2015 – Rosenmeyer_ASI“Die unterschiedlichsten Qualifizierungsanforderungen sollten möglichst vereinheitlicht und umfassende Sachkunde Grundvoraussetzung für den Vermittlerberuf werden”, sagt A.S.I-Chef Franz-Josef Rosemeyer. “Umfassende Beratung kann nur anbieten, wer ein solides Verständnis des gesamten Finanzanlagenmarktes hat.” Er kritisiert die weitere Auffächerung des §34-Alphabetes durch den Gesetzgeber.

“Ein geschlossenes Berufsbild mit einheitlichen Qualifizierungsstandards wäre von Vorteil für die Verbraucher und würde sich mittelfristig auch positiv auf die öffentliche Wahrnehmung der Vermittlerbranche auswirken”, sagt Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der A.S.I. Wirtschafsberatung.

Er kritisiert, wie die Politik in der Finanz- und Zinskrise auf die Forderungen nach Transparenz reagiert: “Der Gesetzgeber reagiert, wie man es von ihm kennt: Er fügt den bestehenden Regularien weitere hinzu.” Die Auffächerung in Nischenberufe durch weitere Buchstaben im §34-Alphabet seien nicht im Sinne des Kunden.

Als konkretes Beispiel führt er den Immobilienkreditvermittler nach §34i GewO an. Rosemeyer zweifelt daran, dass ein solcher eine eingehende Analyse der Lebensplanung eines Kunden durchführen kann. (vwh/ku)

Bild: Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der A.S.I. Wirtschafsberatung (Quelle: A.S.I.)

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