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Ansätze zu Hauf für engagierte Vermittler

20.08.2014 – RauscherHans-Joachim Rauscher, Vertriebsvorstand der Nürnberger, sieht enorme Chancen im Jahresendgeschäft. Er begründet seinen Optimismus im VWheute-Sommerinterview mit der finanziellen Leistungskraft der Kunden. „Mit der Zinsabsenkung in Leben, den Reformen der gesetzlichen Pflege, wachsender Sensibilität gegenüber Elementar sowie ungenügender BU-Absicherung sind für den engagierten Vermittler Ansätze zu Hauf vorhanden“.

VWheute: Herr Rauscher, wir wollen mal nachhaken. Sie haben in der Ausgabe 12/2013 der Versicherungswirtschaft gesagt, „dass es eine strategische Nürnberger Stärke sei, dass die Vertriebsmannschaften getrennt marschieren, aber gemeinsam voranschreiten“. Ist das auch heute noch so, und worauf führen Sie Ihren Vertriebserfolg zurück?

Rauscher: Natürlich bleiben wir unserer erfolgreichen Strategie treu und setzen in der Marktbearbeitung konsequent auf unsere vier getrennt voneinander agierenden Vertriebswege. Damit entsprechen wir der jeweiligen Spezifik und heben gleichzeitig Synergien.

Was sind Ihre Prioritäten im 2. Halbjahr 2014?

Trotz der unvermeidbaren Beschäftigung mit Gesetzen und Regulierungen ist es für den Vertrieb im zweiten Halbjahr wichtig, sich auf Akquise und den zwingend damit zu verbindenden Beratungs- und Betreuungsprozess zu konzentrieren. Mit der Zinsabsenkung in Leben, den Reformen der gesetzlichen Pflege, wachsender Sensibilität gegenüber Elementar sowie ungenügender BU-Absicherung sind für den engagierten Vermittler Ansätze zu Hauf vorhanden. Und selten zuvor war die finanzielle Leistungskraft der Kunden so gut wie heute. Wie von der Nürnberger gewohnt, unterstützen wir dabei – außer mit unserer nahezu alle Sparten umfassenden Produktpalette – mit pfiffigen Verkaufshilfen und natürlich unseren bundesweit tätigen Vertriebsleitern.

Ihre Visionen für 2014/2015?

Gerade durch all die vom Gesetzgeber veranlassten Umstellungen – von der Investmentvermittlung über die Dokumentationserfordernisse bis zu den Veränderungen in der Lebensversicherung – gehört breit aufgestellten Vermittlervertrieben bzw. Vermittlerverbünden die Zukunft. Ein gemeinsames Backoffice unterstützt die Berater, hält Kontakt zu Kunden über alle Kanäle, managt Regionalmarketing und garantiert Datenschutz sowie Compliance. Durch geschickte Arbeitsteilung, also Spezialisierung von Partnern, werden Rundum-Beratung im Privatkundengeschäft neben hochwertiger bAV Beratung, Gewerbegeschäft und Beratung zu Bankprodukten inklusive Finanzierung angeboten. Zukunft haben Betriebe und Verbünde, die ihr Geschäft konsequent nach betriebswirtschaftlichen Kenngrößen organisieren – Einzelvermittler werden zur Ausnahme. Und gerade da bieten die enormen Chancen im Jahresendgeschäft 2014 ein wichtiges Fundament für künftiges Wachstum.

Ihre persönlichen Wünsche für den Rest des Jahres?

Weniger Leid für all die Menschen in den Krisengebieten dieser Welt, uns stabile Börsenkurse und – wenn irgendwie machbar – steigende Zinsen.

Wo verbringen Sie oder haben Sie in diesem Jahr Ihren Sommer-Urlaub verbracht?

Nach reiseintensiven Monaten genieße ich die freie Zeit mit meiner Frau zu Hause und per Cabrio – ganz ohne Terminplan, ohne feste Ankunftszeiten oder festgeschriebenes Reiseziel.

Die Fragen stellte VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte.

Foto: Hans-Joachim Rauscher ist Vertriebsvorstand der Nürnberger Versicherungsgruppe (Quelle: Nürnberger)

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