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Anonymität bei Risikovoranfragen

09.12.2015 – Das Versicherungs-Start-up Community Life will es seinen Kunden künftig ermöglichen, persönliche Versicherungskonditionen anonym und online ohne persönliche Anmeldung errechnen zu lassen. Erst wenn sich der Verbraucher für den Abschluss einer Risikolebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, muss er seinen Namen bekannt geben, teilt das Unternehmen mit. Die Daten sollen zudem bis zum eigentlichen Abschluss weder gespeichert noch an das Datensystem weitergegeben werden.

Bislang können nur Versicherungsmakler für den Kunden anonyme Risikovoranfragen an mehrere Gesellschaften stellen. Diese sehen das Verfahren hingegen kritisch, so Community Life. Alternativ könnten die Kunden selbst bei mehreren Versicherern entsprechende Policen beantragen. Diese werden dann parallel bearbeitet und im Hinweis- und Dokumentationssystem der Versicherungswirtschaft dokumentiert.

“Es ist heute völlig normal, sich über fast jedes Produkt anonym und online zu informieren”, sagt Claudia Lang, Gründerin und Geschäftsführerin von Community Life. So sei es “einfach nicht zeitgemäß, dass in der Versicherungsbranche allein das Einholen eines Angebots erstens Wochen dauert und zweitens den Abschluss bei Wettbewerbern erschwert”.

Gleichzeitig könne man “in der Branche einen Impuls setzen, indem wir das Gebot der Datensparsamkeit einhalten”, ergänzt Lang. “Wir können Bedingungen errechnen auf Basis von Alter, Beruf und Gesundheitsfragen. Den Namen des potenziellen Kunden benötigen wir erst, wenn er einen Vertrag über uns abschließen möchte. Deshalb fragen wir ihn erst zu diesem Zeitpunkt ab”, ergänzt die Gründerin von Community Life. (vwh/td)

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