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AfW zu Beratungsprotokollen: “VZBV-Vorlage äußerst mangelhaft”

13.11.2014 – Wirth_AfW“Verwunderlich, dass solche Vorlagen veröffentlicht werden”, kommentiert AfW-Vorstand Norman Wirth den VZBV-Vorstoß in Sachen Beratungsprotokolle. Weder in Formfragen, noch inhaltlich genüge die Vorlage den Mindeststandards: “Ich würde keinem Vermittler empfehlen, damit zu arbeiten.“

„Hier wird versucht das Fahrrad nochmal zu erfinden – zu einer Zeit, da längst hervorragende, übersichtliche Vorlagen existieren. Das Problem sind aktuell nicht fehlende gute Dokumentationsvorlagen, sondern die Frage, wie diese Vorlagen angewandt und ausfüllt werden”, zeigt sich Wirth einigermaßen erstaunt über den Entwurf des VZBV.

Die Vorlage sei nicht an der aktuellen, verbraucherschützenden Gesetzeslage orientiert. Das Protokoll verwende, so die Kritik am Sprachstil, wahllos 1. die Ich-Form des Kunden, 2. die Ich-Form des Beraters, 3. die Sprache eines moderierenden Dritten. Dazu Wirth: “Verständlichkeit für den Kunden geht anders.”

Fragen, wie die nach dem Anlagezweck würden mehrfach gestellt. Nach seinen Erfahrungen und Kenntnissen mit Kapitalanlagen dagegen wird der potentielle Kunde nicht gefragt. “Zur Abfrage der Risikobereitschaft wäre eine Orientierung an dem sogenannten WpHG-Fragebogen, der in der Bankenbranche Standard ist, sicherlich sinnvoll gewesen. Es fragt sich, ob dieser überhaupt beim VZBV bekannt ist”, so der AfW-Vorstand in einer Pressemitteilung. (siehe auch POLITICS)

“Es bleibt beim mehrfach ausgesprochenen Angebot des AfW an den VZBV, der sein fachliches Know-how gern gemeinsam mit den Verbraucherschützern für eine an sich äußerst wünschenswerte, einfache Beratungsdokumentation einbringt.” (vwh/ku)

Bildquelle: Norman Wirth. (Quelle: Wirth Rechtsanwälte)

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