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AfW-Umfrage: 62 Prozent der Vermittler wollen § 34i GewO-E beantragen

02.05.2014 – AfW-logoAb März 2016 wird die EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Deutschland u.a. durch einen neuen § 34i Gewerbeordnung (GewO) umgesetzt. In einer AfW-Umfrage mit über 650 Teilnehmern äußerten 62 Prozent der Vermittler, dass sie eine Erlaubnis zur Vermittlung von Immobilienfinanzierungen beantragen werden, wenn die „Spielregeln“ sowie die Kosten zu den Regelungen der §§ 34d und 34f GewO vergleichbar sind.

In einer ersten Auswertung zeigten sich folgende Ergebnisse:

62 Prozent der befragten Vermittler würden eine Erlaubnis zur Finanzierungsvermittlung gem. § 34i-E beantragen, wenn die Spielregeln sowie die Kosten zu den Regelungen der §§ 34d und 34f vergleichbar sind. 28 Prozent beantworteten diese Frage mit „Vielleicht“. Für nur zehn Prozent der Befragten kommt der § 34i nicht in Frage.

Sollte es zu einer Alte-Hasen-Regelungen kommen und der Nachweis der Berufserfahrung u.a. durch den Nachweis einer § 34c-Erlaubnis gefordert werden (was sich andeutet), dann würden viele Vermittler diese Alte-Hasen-Regelung in Anspruch nehmen können. Sollte es erneut eine Sieben-Jahre-Frist geben, dann hätten 85 Prozent der Vermittler ihren 34c schon länger als sieben Jahre und würden unter diese Regelung fallen, sofern sie die Finanzierungsvermittlung auch durch weitere Geschäftsunterlagen nachweisen können.

Im Schnitt werden 17 Finanzierungen pro Jahr vermittelt, die durchschnittlich vermittelte Darlehenssumme beträgt 170.000 Euro. Die absolute Anzahl der Vermittlungen pro Jahr zeigt, dass die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen bei vielen Vermittlern noch kein zentraler Baustein ihrer Tätigkeit ist und somit noch großes Wachstumspotenzial besteht. (vwh)

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