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Zurich Leben sucht Anschluss an das Boomjahr 2010

17.07.2013 – Nach einem Jahr mit rückläufigem Neugeschäft in der Lebensversicherung hofft die Zurich mit ihrem Neuen Lebensversicherungsvorstand Marcus Nagel auf die Zugkraft ihrer alternativen Lebensversicherungen. „Durch die Absenkung des Garantiezinses sind die garantierten Leistungen der klassischen Produkte auf dem deutschen Markt nahezu identisch zu den Garantien unserer Premium-Produkte“, heißt es in dem jetzt veröffentlichen Geschäftsbericht des Unternehmens.
Demnach ging das Neugeschäft im vergangenen Jahr von acht auf sieben Mrd. Euro Beitragssumme zurück, die Beitragseinnahmen sanken um 3,2 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Im Boomjahr 2010 hatte die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG noch mehr als 4,6 Mrd. Euro an Beitragseinnahmen verzeichnet. In den beiden kommenden Jahren soll das Neugeschäft wieder zulegen, um insgesamt zehn Prozent, heißt es im Geschäftsbericht. Die Beitragseinnahmen sollen zumindest nicht weiter sinken. Um dem Geschäft mehr Auftrieb zu geben, haben die Bonner ihre alternative Produktpalette mit DWS-Garantiefonds um eine weitere Variante ergänzt und den Gesundheitscheck bei hochsummigen Verträgen vereinfacht (mehr darüber in der kommenden Ausgabe von Versicherungsvertrieb). 67 Prozent des Neugeschäfts macht die Zurich Deutscher Herold in der fondsgebundenen Lebensversicherung. Die Zinszusatzreserve belastete Deutschlands fünftgrößten Lebensversicherer im vergangenen Jahr mit 194,8 Mio. Euro, fast drei Mal so viel wie im Jahr 2011. In diesem Jahr wird die Belastung genau so hoch ausfallen, glauben die Bonner. Der Jahresüberschuss ging von 55 auf 37,5 Mio. Euro zurück und wird auch in diesem Jahr weiter sinken.

Links: www.zurich.de, Versicherungsvertrieb

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