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Zurich: Kapitalanlagen eingebrochen

15.11.2013 – Die Zurich Insurance Group verzeichnet nach den ersten neun Monaten 2013 einen starken Einbruch ihrer Kapitalanlagen mit einem Rückgang um 4,1 Mrd. US-Dollar. Die Gewinne der Versicherungsgruppe blieben trotzdem stabil.

Als Grund für den Einbruch bei den Kapitalanlagen gibt die Zurich unter anderem “steigende Renditen bei Schuldverschreibungen” an. Die Gesamtrendite aus den Kapitalanlagen der Gruppe lag bei 0,5 Prozent (nicht annualisiert). Im entsprechenden Zeitraum 2012 waren es noch 5,3 Prozent. Der Nettogewinn aus den Kapitalanlagen belief sich auf 605 Mio. Dollar und beinhaltet Veräußerungen von verzinslichen Wertpapieren und Aktien. Der Gesamtumsatz der Zurich-Gruppe ging um zwei Prozent auf 53 Mrd. Dollar zurück.

Die Gewinne des Unternehmens blieben dennoch stabil. “Wir erzielten in  den ersten neun Monaten 2013 in allen Kerngeschäftsbereichen einen soliden Betriebsgewinn”, erklärte CEO Martin Senn. Insgesamt hat der Versicherer in den ersten neun Monaten einen Betriebsgewinn von 3,6 Mrd. Dollar erwirtschaftet, ein Anstieg um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Schadenversicherungsgeschäft konnte der Betriebsgewinn um 39 Mio. Dollar auf 2,1 Mrd. Dollar gesteigert werden. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 95,3 Prozent.

Dennoch geht die Zurich davon aus, ihre 2010 formulierten Dreijahresziele in dieser Sparte nicht erfüllen zu können. Gleiches gilt für die Ziele in der Sparte Farmers. In der Lebensversicherung und bei der Kosteneinsparung sieht man sich hingegen auf einem guten Weg, die Dreijahresziele zu realisieren. (vwh)

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