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Zurich hält Dividende stabil bei weniger Reingewinn

13.02.2015 – martin-senn-150Der Konzernchef Martin Senn zeigt sich weitgehend zufrieden, auch wenn der Reingewinn der Zurich Insurance Group im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurückgegangen ist. Hier stehen rund 3,9 Mrd. Dollar.

Ansatzpunkte zur Verbesserung sieht der Konzern im Schadensversicherungsgeschäft. Hier gingen beim fünftgrößten Versicherungskonzern Europas die Bruttoprämien und Policengebühren um 106 Millionen Dollar auf 36,3 Milliarden Dollar zurück. Allerdings erhöhte sich hier der Gewinn um ein Prozent auf 2,9 Mrd.

Bei der Global Life konnte man ein Plus von 18 Prozent bei den Bruttoprämien verzeichnen. Hier stehen 31,8 Mrd Dollar (2013: 27 Mrd.) Hier steht nun aber ein Rückgang der Gewinnmarge aus dem Neugeschäft um 4,9 Prozentpunkte. Der Rückgang im Wert des Neugeschäfts ist laut Pressemitteilung im Wesentlichen auf Änderungen in der Methodik sowie auf geänderte Annahmen bei der Berechnung des Wertes des Neugeschäfts zurückzuführen.

Bei den Kapitalanlagen steht bei der Zurich ein Plus von 24 Prozent netto, 9,2 Mrd. schlagen hier zu Buche (2013: 7,4 Mrd.). Die Rendite gibt der Konzern mit 4,5 Prozent an.

Wohl auch deshalb hält die Zurich die Dividende mit 17 CHF je Aktie stabil.

CEO Martin Senn: “Bei der Umsetzung unserer im Dezember 2013 festgelegten Strategie sind wir gut vorangekommen, mit dem finanziellen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 können wir aber nicht zufrieden sein.” (vwh/ku)

Bild: Martin Senn, CEO der Zurich Insurance Group. (Quelle: Zurich)

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