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Zurich-Gruppe: Spekulationen um Deutschland-Chef Brand

15.02.2016 – zurichNach dem jüngst verkündeten Gewinneinbruch bei der Zurich-Gruppe, spekulieren Analysten über ein Ende der aktuellen Dividendenpolitik. Die Wellen erreichen offenbar auch die Zurich Deutschland. Medienspekulationen, wonach Vorstandschef Ralph Brand das Unternehmen verlässt, wollte das Unternehmen gegenüber VWheute nicht kommentieren.

“Wir bitten um Verständnis, dass wir Spekulationen und Marktgerüchte grundsätzlich nicht kommentieren”, erklärte die Zurich Deutschland gestern. Es ging um eine Meldung vom Freitag, wonach Ralph Brand den Konzern verlassen soll.

Ebenso im Fokus medialen Interesses stand die aktuelle Dividende, die Interims CEO Tom de Swaan jüngst verkündet hatte. Er hatte davor zurückgeschreckt, die Aktionäre aufgrund des Gewinneinbruchs von 53 Prozent zu verärgern und die Dividende bei 17 Franken stabil gehalten. Dies muss indes mit rund 840 Mio. Dollar aus Ersparnissen finanziert werden. “Die sogenannte Pay-Out-Ratio erreicht deshalb 120 Prozent des Gewinns. Diese Situation ist offensichtlich auf Dauer nicht haltbar”, schreibt die NZZ.

Analysten erwarten demnach, dass der neue Konzernchef Mario Greco, eine Absenkung der Dividende auf zwölf bis 14 Franken vornehmen muss. (vwh/ku)

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