Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Zurich-Chef Brand rechnet mit stabilen Preisen in K-Sparte

05.12.2014 – Brandt_ZurichAuch wenn der ein oder andere Kraftfahrtversicherer schon wieder die Preise senke, werde die Zurich an ihrer Preisdisziplin festhalten, sagte Ralph Brand, Deutschland-Chef der Zurich-Gruppe. Über alle Vertriebswege und Tochtergesellschaften habe man 2014 die Raten in der Kraftfahrtversicherung um einen „signifikanten einstelligen Prozentsatz“ erhöht.

Im Hinblick auf zinsinduziert fehlende Kapitalerträge und dem Druck seitens der Versicherungstechnik sieht Brand branchenweit keinen Spielraum für Preissenkungen. „Das ist kein wishful thinking“, sagte Ralph Brand.

Die Zurich bringt es mit den Töchtern DA Direkt, ADAC Versicherung sowie den hierzulande gezeichneten, aber an die irische Zurich Insurance plc abgegebenen Verträge in der Autoversicherung auf rund eine Milliarden Euro Bruttobeitrag. Die Combined Ratio werde sich in Kraftfahrt 2014 voraussichtlich „deutlich verbessern und auf unter 100 Prozent“ rutschen. Über alle Sparten verbesserte sich die Schaden- und Kostenquote in den ersten drei Quartalen auf 96,4 (103,3) Prozent.

2014 wachse die K-Sparte getragen durch Preiserhöhungen, aber auch Neukunden um rund 5 Prozent. Im Jahreswechselgeschäft habe man nach derzeitigem Stand hinzugewonnen. Die ADAC-Skandale hätten sich „nur ganz wenig und ganz unbedeutend“ auf die mit dem Automobilclub gemeinschaftlich betriebene Versicherung ausgewirkt. Die Neuausrichtung des ADAC, welche die Hauptversammlung an diesem Samstag beschließen soll, „wird keinen Einfluss auf die Autoversicherung haben“, ist sich Brand sicher. Erst 2013 hatten die beiden Partner ihre Kooperation um fünf Jahre verlängert. (lie)

Bild: Ralph Brand (Quelle: Zurich)

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten