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Zu weit vorgewagt

09.10.2013 – haas_herbert_foto_talanxGleich zwei scheinen sich zu weit vorgewagt zu haben. Talanx Chef Herbert K. Haas, der im Hinblick auf die HDI Leben, die unter einem drastischen Einbruch des Neugeschäfts leidet, sagte, bis zum Jahresende „eine Grundsatzentscheidung” treffen zu wollen, und die Süddeutsche Zeitung, die konkret nach den Optionen fragte und in nicht unbekannter Manier daraus einen Scoop machte.  

Haas schilderte verschiedene Möglichkeiten: Einen harten Run-off, wenn „kein Neugeschäft mehr anzunehmen” ist. Zudem schloss er einen weichen Run-Off nicht aus. In diesem Fall würden „bestimmte Produkte weiter bei der HDI Leben belassen” und andere auf die konzerneigenen Lebensversicherer umgelenkt, so der Talanx-Boss in der SZ-Ausgabe vom 1. Oktober dieses Jahres. Derzeit aber werde geprüft, wie Kosten gesenkt und die Kapitalanlagerendite erhöht werden könnte. Alles andere sei „völlig offen”.

Naturgemäß ist die Verunsicherung nach dieser Meldung groß. Jetzt dementiert Haas in einem Schreiben die aus dem SZ-Interview entstandenen Deutungen. Talanx sieht die HDI Leben „unverändert als integralen und dauerhaften Bestandteil des Konzerns. Eine Einstellung des Neugeschäfts steht dabei ebenso wenig zur Diskussion wie ein Verkauf”, heißt es in dem Schreiben.

Foto: Herbert K. Haas, Vorstandsvorsitzender von Talanx (Quelle: Talanx)

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