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“Wir verstehen uns als moderner Player am Markt”

02.05.2016 – timo_holland_woDie Süddeutsche Krankenversicherung VVaG hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Arztrechnungen zu bezahlen. Der Krankenversicherer will sich zum Gesundheitsspezialisten transformieren. Um diese Strategie erfolgreich durchzusetzen, soll der Außendienst deutlich ausgebaut werden, so SDK-Vertriebsvorstand Timo Holland. Auch durch Produktkooperationen mit namhaften Versicherern macht das Unternehmen von sich reden.

VWheute: Was versprechen Sie sich von der Gewinnung neuer Außendienst-Mitarbeiter?

Timo Holland: Wir haben uns eine moderne, zukunftsorientierte Vertriebsstruktur gegeben, die auf die regionalen und überregionalen Bedürfnisse unseres Unternehmens zielgerichtet abgestimmt ist. Zur Umsetzung brauchen wir eine starke Außendienst-Mannschaft, um den Anforderungen an umfassende und faire Kundenberatung noch stärker als bisher gerecht zu werden. Mit unserer neuen vertrieblichen Ausrichtung sind wir auf dem Weg zum Gesundheitsspezialisten der Branche einen Riesenschritt vorangekommen. Wir wissen aufgrund einer Umfrage des Online-Instituts appinio, dass junge Menschen sich durchaus eine berufliche Karriere im Außendienst vorstellen können.

VWheute: Wie wollen Sie Vermittler davon überzeugen, für die SDK tätig zu werden?

Timo Holland: Die SDK ist ein überaus attraktiver Arbeitgeber und Vertragspartner. Unsere neuesten Kooperationen mit führenden Versicherern am deutschen Markt, wie der Ideal, der Stuttgarter und der Basler sowie der Domcura ermöglichen es unseren Vermittlern, eine breite Palette an Versicherungen aller Sparten anzubieten. Viele Vermittler, die sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wollen, sehen bei uns beste Perspektiven. Unsere Vermittler haben daher gute Chancen, weiterhin erfolgreich für uns tätig zu sein, so dass wir unseren Wachstumskurs unvermindert fortsetzen können.

VWheute: Im Zuge Ihrer neuen vertrieblichen Strategie haben im letzten Jahr eine Reihe von Mitarbeitern die SDK verlassen. Hat sich das auf das Neugeschäft ausgewirkt?

Timo Holland: Ich verschweige gar nicht, dass uns Außendienstpartner verlassen haben, weil sie unseren neuen Weg nicht mitgehen wollen. Es ist im Außendienst ein völlig normaler Vorgang, dass nach Strukturveränderungen der Eine oder Andere für sich eine andere berufliche Perspektive sieht. Das akzeptieren wir auch voll und ganz. Für uns als SDK bedeutet das natürlich, verstärkt neue Außendienstpartner zu gewinnen, Dass das auch klappen wird, daran habe ich gar keine Zweifel. Ihre Frage nach dem Neugeschäft kann ich auf beeindruckende Weise beantworten. Die SDK hat ein sehr stabiles Beitragsniveau mit langlaufenden Verträgen. Unsere positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre hat sich auch in 2015 fortgesetzt.

VWheute: Wie entwickeln sich die Abschlusskosten der SDK, von denen Sie selbst gesagt haben, dass diese zu hoch gewesen seien?

Timo Holland: Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, warum wir diese Strukturveränderungen für unabdinglich gehalten haben. In den letzten Jahren sind unsere Abschlusskosten im Branchenvergleich stark angestiegen. Wobei wir mit diesem Phänomen natürlich nicht allein zu tun haben. Auch andere Versicherer kämpfen mit ähnlichen Themen. Wir haben es als unsere Pflicht als Vorstand angesehen, gegenzusteuern. Mit Hilfe unseres Projekts AO Vertrieb haben wir dann ein Ergebnis erzielt, dass uns langfristig ein maßvolles, bezahlbares Provisionssystem ermöglicht. Damit bleiben wir weiterhin auf hohem Niveau marktfähig.

VWheute: Sie sind mit zehn Regionaldirektionen in den südlichen Bundesländern aktiv. Was wollen Sie bis zur selbst gesetzten Ziellinie in 2020 erreicht haben?

Timo Holland: Mit unserer verstärkt dezentralen Ausrichtung und zehn Regionaldirektionen in den Regionen Augsburg, Bayreuth, Freiburg, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Regensburg, Rosenheim, Stuttgart und Ulm rückt unser Vertrieb noch näher an den Kunden. An der Spitze des Ausschließlichkeitsvertriebs stehen jetzt zehn neu bestellte Regionaldirektoren. Die Direktionen werden Anlauf- und Beratungsstelle für Kunden und Außendienstpartner sein. In jeder Regionaldirektion wird mindestens ein Innendienst-Arbeitsplatz neu geschaffen. Bis 2020 werden wir unseren eigenen Außendienst auf 380 selbstständige Partner ausbauen.

VWheute: Sie setzen bundesweit verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Maklern. Gelingt Ihnen das?

Timo Holland: Der Maklervertrieb hat in Deutschland eine große Bedeutung. Er ist einer der wichtigsten Vertriebswege. Dem bundesweiten Ausbau des Maklergeschäfts gilt mein besonderes Augenmerk. Wir müssen mit unseren Stärken noch mehr freie Vermittler davon überzeugen, mit uns zusammenzuarbeiten. Das gelingt uns immer mehr. Das Neugeschäft von Maklern soll in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die SDK zu den Gesellschaften zählt, die von Maklern bei ihren Kunden mit am meisten weiterempfohlen wird. Das ist ein gutes Pfund, auf dem wir aufbauen können. Durch unser Maklergeschäft haben wir ein weiteres qualifiziertes, vertriebliches Standbein.

Die Fragen stellte VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte.

Bild: SDK-Vertriebsvorstand Timo Holland (Quelle: wo)

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