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Willis Re: Fünf bis zehn Prozent Preisrückgang im Markt

19.09.2013 – willis-reDirk Spenner, der für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Managing Director der international tätigen Maklerfirma Willis Group, London, erwartet in den kommenden Rückversicherungs-Erneuerungsverhandlungen ein Prämienabrieb um etwa fünf bis zehn Prozent.

Ursächlich dafür seien einerseits der im bisherigen Jahresverlauf – wie auch schon 2012 – weltweit günstige Schadenverlauf bei Naturkatastrophen, andererseits ein zunehmendes Überangebot an Rückversicherungs-Deckungskapazitäten. Letzteres ist – wie auch schon beim traditionellen Rückversicherer-Treffen in Monte Carlo stark thematisiert – für Spenner wie seinen Chef James Vickers, Chairman von Willis Re International & Speciality, eine Folge der Tatsache, dass insbesondere große Pensionsfonds mangels attraktiver Anlagemöglichkeiten an den Kapitalmärkten zunehmend Kapital in den Rückversicherungsmarkt investieren. Die Schätzungen zum aktuellen Volumen reichen von umgerechnet etwa 30 bis 40 Milliarden Euro, berichtete Vickers bei einer „Positionsbestimmung“ der Willis Re GmbH & Co.KG in München. Nach Analysen seines Hauses sei es jedoch durchaus vorstellbar, dass sich diese Summe relativ rasch verdreifacht.

Diese für die deutschen Erstversicherer günstige Situation könnte genutzt werden, um zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, endlich die Versicherungsdichte bei erweiterten Elementarschaden-Deckungen nachhaltig zu erhöhen, wurde bei der Veranstaltung vorgeschlagen. (rem)

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