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Wandel auch bei der Debeka

03.05.2016 – Debeka_HVEin “Weiter-so” wird es bei der Debeka nicht geben können. Ob der Wandel bei den Koblenzern aber auf leiseren Sohlen als anderswo daherkommen wird, wird Vorstandschef Uwe Laue heute in der Bilanzpressekonferenz darlegen. Denn auch die Debeka will künftig überwiegend kapitalmarktnahe Altersvorsorge anbieten und ihre angestellten Vertriebler daher zu Finanzanlagevermittlern qualifizieren, wie unlängst auf einer Fachkonferenz zu hören war.

Während der marktführende Krankenversicherer bei den Vollkosten-Tarifen entgegen des Branchentrends zwischen 2010 und Anfang 2015 absolut den höchsten Bestandszuwachs erzielte, bröckelt die Vertragszahl in der Lebensversicherung. Möglich, dass sich dies mit neuen Tarifen, die für die Jahresmitte angekündigt sind, stoppen lässt.

Ganz neu ist die Abkehr von der klassischen Leben aber nicht: Schon im letzten Jahr wurde eine Indexpolice mit abgespeckter Garantie von 0,5 Prozent auf den Markt gebracht.
Und auch im Vertrieb, der bislang fast nur aus dem eigenen, angestellten Außendienst besteht, tut sich etwas: Laue plant hier ein Online-Kundenportal für standardisierte Produkte.

Wahrscheinlich wird es in der Pressekonferenz über die eigenen Geschäftszahlen und Strategien hinaus auch wieder um Branchenthemen gehen – etwa um die Verstetigung der Beitragsanpassungen durch neue Regeln. Drastische Beitragserhöhungen in der Vollversicherung sorgen für Schlagzeilen und ein schlechtes Image der Privaten Krankenversicherung. Darunter leidet auch eine Debeka – trotz ihrer eigenen Beitragsstabilität. Hier standen für 2016, wie bereits verkündet wurde, nur Anpassungen in der Vollversicherung um 0,07 Prozent an. (lie)

Bildquelle: Debeka

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