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Waldenburger sieht Entlastung bei hoher Kostenquote

19.06.2014 – WaldenburgerDie zur Würth-Gruppe gehörende Waldenburger Versicherung AG hat auch 2013 Verlust gemacht. Mit dem neuerlichen Fehlbetrag von 2,7 (2,6) Mio. Euro verbleibt nach Entnahme aus der Kapitalrücklage ein Bilanzverlust von 2,51 Mio. Euro. Die Solvabilitätsquote fiel auf 120 (138) Prozent. Der Aufbau des Geschäftes sei durch ein nachhaltiges Engagement des Aktionärs gesichert, schreibt der 1999 gegründete Kompositversicherer im Geschäftsbericht 2013. Neben hohen Elementarschäden machte vor allem die Kostenbelastung zu schaffen.

Die Bruttokostenquote erreichte 2013 noch 47,7 (51,6) Prozent. Aber es besteht Perspektive auf Besserung: 2013 fiel nach Unternehmensangaben letztmalig ein Bürokostenzuschuss für einen Vertriebspartner an. Die Würth-Gruppe erbringt allgemeine Dienstleistungen sowie Unterstützung im Bereich Rechnungswesen, Recht und Steuern.
Die Waldenburger versteht sich als Spezialist für erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik, und verkauft bundesweit über 400 Makler, Kooperationspartner und „einige wenige“ Assekuradeure. Daneben werden Kontakte zu anderen Unternehmen der Würth-Gruppe für die Produktentwicklung und den Vertrieb genutzt, Geschäft mit den Mitarbeitern der Würth-Gruppe gemacht und Konzernrisiken versichert.

Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen 2013 um 16,8 Prozent auf 12,70 Mio. Euro; davon blieben knapp 7,9 (5,8) Mio. Euro in den eigenen Büchern. Rückversichert wurde wiederum allein bei der E+S Rückversicherung AG. Die Schadenquote betrug brutto 73,9 (88,6) Prozent bzw. netto 73,9 (72,1) Prozent.
Zu Jahresbeginn ist die Waldenburger aus dem Elektronikgarantiegeschäft ausgestiegen. Dies werde das Beitragswachstum 2014 etwas bremsen. Die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen würden mit der gleichen Energie wie bisher fortgesetzt. (lie)

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