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Vienna leidet unter niedrigen Zinsen

27.01.2016 – Bei der Vienna Insurance Group sind im abgelaufenen Geschäftsjahr die Prämien um 1,5 Prozent auf rund 9,2 Mrd. Euro gesunken. Der österreichische Versicherer begründet das Minus mit dem anhaltenden Niedrigzinsniveau und der daraus resultierenden Zurückhaltung beim Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung.

Die Prämieneinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung legten immerhin um 2,0 Prozent auf rund 4,8 Mrd. Euro zu. Dabei verzeichnete doe Wiener Städtische in Österreich einen deutlichen Zuwachs von 3,4 Prozent. In Tschechien und der Slowakei stiegen die Prämien um 4,8 bzw. 1,5 Prozent. Einen wesentlich deutlicheren Zuwachs verzeichneten die rumänischen Tochtergesellschaften mit einem Plus von 20,6 Prozent. Auf den “übrigen Märkten” verzeichnete die VIG ebenfalls zweistellige Zuwächse.

In der Lebensversicherung verzeichnete die VIG nur bei den Produkten mit laufender Prämie einen Anstieg, und zwar um 2,3 Prozent. Allerdings brachen die Einnahmen im Geschäft gegen Einmalbeitrag um 16,3 Prozent ein. Das Prämienvolumen sank insgesamt um 5,8 Prozent. Besonders negativ entwickelte sich das Lebengeschäft für die VIG in Tschechien und Polen. In diesen beiden osteuropäischen Kernmärkten verbuchte sie jeweils zweistellige Minusraten. In Österreich sanken die Einnahmen um 1,4 Prozent auf rund 1,8 Mrd. Euro.

Einen überdurchschnittlichen Zuwachs verbuchte die VIG in Rumänien mit einem Plus von 51,8 Prozent. In den übrigen Märkten verbuchte die VIG ein Prämienplus in der Lebensversicherung von 13,6 Prozent. Deutliche Anstiege verzeichneten vor allem Serbien (+22,8 Prozent), Bulgarien (+22,5 Prozent) und die baltischen Staaten (+15,0 Prozent). In der Ukraine verzeichnete die VIG gar ein Prämienwachstum von 54,0 Prozent. (vwh/td)

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