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Vienna Insurance Group leidet unter niedrigen Zinsen

21.05.2015 – Die Vienna Insurance Group hat im ersten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 130,9 Mio. Euro erzielt. Wie der Versicherer mitteilt, habe das “historisch tiefe Zinsniveau” die laufenden Erträge im Finanzergebnis belastet. Zudem verzeichnete Vienna im ersten Quartal deutlich höhere Aufwendungen für Unwetterschäden. Insgesamt verzeichnete der Versicherer dadurch einen Ergebnisrückgang von 15,2 Prozent.

Nach Unternehmensangaben haben alle Länder und Geschäftsbereiche positiv zum Quartalsergebnis beigetragen. So betrug das Prämienvolumen in Österreich 1,3 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern betrug im ersten Quartal 39,6 Mio. Euro. Belastet wurde das Ergebnis nach Unternehmensangaben durch Vorsorgen für Personalrückstellungen aufgrund des Niedrigzinsumfelds, erhöhte Aufwendungen für Unwetterschäden sowie die hohe Reservierungsquote und Kostenbelastungen in Italien.

In Tschechien betrug das Prämienvolumen insgesamt 457,8 Mio. Euro. Dabei betrug der Zuwachs in der Kfz-Versicherung 6,6 Prozent, in der Lebensversicherung stiegen die Prämien um 2,7 Prozent. Der Gewinn vor Steuern betrug nach Unternehmensangaben 45,8 Mio. Euro. Trotz erhöhter Belastungen durch Unwetterschäden leisteten die Gesellschaften in Tschechien den höchsten Ergebnisbeitrag, teilt die Vienna mit.

Ebenfalls positive Zahlen verzeichnete die VIG auch in der Slowakei. Hier stiegen die Prämien auf 214,7 Mio. Euro. Allein in der Lebensversicherung erzielte der Versicherer ein Prämienplus von 2,7 Prozent. In Rumänien konnte die VIG nach eigenen Angaben dank verbesserter Rahmenbedingungen erstmals seit mehreren Jahren wieder seine Vertriebsaktivitäten forcieren. Dabei stiegen die Prämien im ersten Quartal um 21,7 Prozent auf insgesamt 100,3 Mio. Euro. (vwh/td)

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