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VHV: Kfz-Prämien erhöht. Gebäudetarife sollen folgen

16.05.2014 – rEUTERDas laufende Geschäftsjahr 2014 hat für die VHV Vereinigte Hannoversche Versicherungen sowohl im Bereich Komposit als auch Leben gut und aussichtsreich begonnen. Dennoch wagte Vorstandschef Uwe H. Reuter angesichts der Unwägbarkeiten im Versicherungsumfeld und der nicht absehbaren Schadenentwicklung keinen wirklich positiven Ausblick für das Gesamtjahr.

Er zeigte sich aber verhalten optimistisch, wieder ein solides und gutes Geschäftsjahr vor sich zu haben, zumal die weit über dem Marktdurchschnitt liegenden Schwankungsrückstellung eventuelle Elementarschäden wie im vergangenen Jahr abfedern können.

Im Kompositgeschäft ist den Angaben zufolge in den ersten Monaten ein erfreulicher Vertragsanstieg verzeichnet worden. Dabei wuchsen die Beiträge auf Grund der gestiegenen Durchschnittsbeiträge überproportional zu den Vertragszahlen. Stärker als der Markt (+4,3 Prozent) hat die VHV die Kfz-Prämien im Neugeschäft erhöht, und zwar um acht Prozent. Dennoch gab es, wie betont wird, keinen Einbruch. Im Jahresendwechselgeschäft wurde netto allerdings nur ein kleines Plus erreicht, weil die Kündigungsquote doch deutlich auf 5,3 Prozent (Vorjahr: 4,6) anzog. In der wie in der Gesamtbranche defizitären Wohngebäudeversicherung soll zur Jahresmitte über Prämienerhöhungen im Rahmen von fünf bis sechs Prozent entschieden werden. Bei der Direktversicherungs-Tochter Hannoversche Leben, die 2013 ihr starke Marktposition in Risikoleben ausbauen konnte, zeigen die Zahlen weiter nach oben. Die Bestände wuchsen in den ersten Monaten sowohl bei Einmalbeiträgen als auch bei laufenden Beiträgen.

Im Geschäftsjahr 2013 schnitt die VHV-Gruppe laut Uwe H. Reuter in praktisch allen Geschäftsfeldern besser als die Wettbewerber ab und hat auch die hohe Schadenlast durch Hochwasser und Hagelunwettern angesichts ihrer Substanzstärke gut verkraftet. Bei einer Steigerung der verdienten Beiträge um 6,6 Prozent auf 2,63 Milliarden Euro, einer auf 101,0 Prozent (2012_ 97,8) gestiegenen Schaden-/Kostenquote und Kapitalerträgen von 602,8 Millionen Euro (+1,3 Prozent) wird ein Jahresüberschuss im Konzern nach Steuern von 52,6 Millionen Euro (72,7) ausgewiesen. Der Rückgang wird allerdings wie Reuter betonte durch eine Substanzstärkung im Wege einer Erhöhung der Schwankungsreserve um 52,9 (28,9) Mio. Euro kompensiert. (cs)

Foto: Für Vorstandschef Uwe H. Reuter hat das aktuelle Geschäftsjahr aussichtsreich begonnen.

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