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Versicherungskammer Bayern gewährt Blick hinter die Kulissen des BND

30.06.2014 – kunstfoyer_bnd_150Die Versicherungskammer Bayern präsentiert derzeit eine Fotoausstellung, die bundesweit für Aufsehen sorgt: Der Fotograf Martin Schlüter hat eine Dokumentation über den südlich von München im Stadtteil Pullach gelegenen Bundesnachrichtendienst (BND) geschaffen, die den sonst im verborgenen operierenden Geheimdienst von einer unbekannten Seite zeigt.

Damit hat es die Kammer nicht nur in die Schlagzeilen von Welt, tz und anderen Blättern geschafft sondern auch in die Hauptnachrichten der Tagesschau. In seiner Reihe zur Dokumentarfotografie zeigt das Kunstfoyer nie gesehene Innenansichten des BND-Territoriums in Pullach. Die Bilder werden im detailreichen Großformat präsentiert. Das 68 Hektar umfassende Gelände wurde jahrzehntelang hermetisch hinter hohen Betonmauern und Stahlzäunen von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Seine wechselvolle Nutzungsgeschichte reicht bis in die NS-Zeit zurück. Im April 1945 von amerikanischen Soldaten besetzt, wurde dort unter amerikanischer Leitung ab 1947 die „Geheimorganisation Gehlen“ aufgebaut – der Vorläufer des 1956 gegründeten Bundesnachrichtendienstes.

Einen Teil seiner Geheimhaltung gibt der BND neuerdings auf und startet eine ungewöhnliche „Transparenzoffensive“. Nicht zuletzt forciert durch die öffentliche Diskussion und Spekulation um Auftrag und Arbeitsweise des BND und seiner Kooperation mit der National Security Agency (NSA). Der BND muss seinen nachrichtendienstlichen Mehrwert gegenüber Bundesregierung und Parlament unter Beweis stellen.

Erklärtes Ziel darüber hinaus ist, „die Vertrauensbasis in der Gesellschaft zu verbreitern und als fest im gesellschaftlichen System verankerter moderner Dienstleister wahrgenommen zu werden“. So das aktuelle Selbstverständnis des BND.

Der Fotograf Martin Schlüter hat im Auftrag des BND überraschend detailreiche Einblicke hinter die Grenzmauern der BND-Zentrale bis in die Werkstätten, einzelne Mitarbeiterbüros und auch in modernste IT-Anlagen gewonnen. Vertragliche Auflage war, weder Mitarbeiter noch Fahrzeuge zu fotografieren. Er wurde begleitet von der BND-Pressestelle. Realität oder Fake? Bei einigen Aufnahmen kommen Zweifel auf, ob am Image dessen, was der Fotograf sehen durfte oder sollte, gefeilt wurde.

Die Ausstellung läuft vom 25.06. – im Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, 80538 München,
Kontakt: 089 21602626, Öffnungszeiten 9.00 – 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. (vwh)

Bild: Einer der ältesten Besprechungsräume im Haus 110. (Quelle: Martin Schlüter/Kunstfoyer München)

Link: DIE BND-ZENTRALE IN PULLACH. Fotodokumentation von Martin Schlüter

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