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Versicherer verhindert dauerhafte Lähmung bei Mountainbiker

27.04.2015 – mountainbike_pixelioDurch schnelles Handeln hat die Hallesche Krankenversicherung möglicherweise verhindert, dass ein Mountainbiker dauerhaft querschnittsgelähmt bleiben muss. Ein 32-jähriger Mann zog sich bei einer Tour in Spanien durch einen Sturz schwerste Verletzungen am Halswirbel zu. Der Versicherer ließ ihn daraufhin mit einem Ambulanzjet nach Frankfurt bringen. Für den Biker besteht nun die Hoffnung, dass sich die Lähmungen zurück bilden.

Zum Hintergrund: Michael E. ist passionierter Mountainbike-Fahrer und freut sich auf die gemeinsame Tour mit seinem Bruder in Andalusien. Doch der Urlaub des 32-Jährigen endet vorzeitig. Er stürzt und zieht sich schwerste Verletzungen am Halswirbel zu. Arme und Beine sind gelähmt.

Die Ärzte in Cadiz wollen ihn noch zwei Wochen beobachten und erst dann verlegen. Die Hallesche Krankenversicherung, bei der er eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen hat, beauftragt eigene Ärzte, die den Patienten in Spanien untersuchen.

Ihre Diagnose: Die Lähmungen sind Folge einer Gefäßquetschung in der Halswirbelsäule, die sofort in einem speziellen Querschnittzentrum in Deutschland operiert werden muss. Um Komplikationen zu vermeiden, wird der Schwerverletzte in einem Ambulanzjet mit intensivmedizinischer Betreuung durch mitfliegende Ärzte transportiert.

Nach der Operation im Universitätsklinikum Frankfurt am Main befindet er sich jetzt sich in Neurorehabilitation. Dank des schnellen Eingreifens des Krankenversicherers besteht die Hoffnung, dass sich die Lähmungen zurück bilden. (wo)

Bildquelle: Thommy Weiss / pixelio.de

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