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Versicherer-Invests: Trend zu Schuldverschreibungen ungebrochen

03.12.2014 – Morjan_INGDie Kapitalanlage spielt eine entscheidende Rolle bei der von der Bafin geforderten Stärkung der Eigenmittelausstattung von Versicherern, sagt Lutz Morjan, Head of Insurance Solutions bei ING IM. Dabei gilt es zugleich Solvency II und dem weiterhin sehr wichtigen HGB Rechnung zu tragen. Die Trends bei Versicherer-Invests zu börsennotierten Schuldverschreibungen und Sondervermögen würden sich indes fortsetzen.

Eine Einbeziehung von Solvency II-Kennzahlen in die Kapitalanlageplanung nach deutscher Rechnungslegung (HGB) kann beispielsweise eine umfassende Beurteilung von Anlagealternativen für eine Restrukturierung der Asset Allocation unterstützen, sagt Lutz Morjan. Mit seinem Kollegen Frank Kastner führt er in der aktuellen Ausgabe der ING IM Versicherungsnachrichten eine exemplarische Analyse durch.

Im Bericht gehen die Autoren auch auf den Rasanten Anstieg in der Allokation in „Börsennotierte Schuldverschreibungen“ (+ 0,46% im Vergleich zu Q4/2013) und in “Anteile an Sondervermögen, Investmentvermögen…” (+ 0,92%) ein.

Bei den „Börsennotierten Schuldverschreibungen“ kam der Zuwachs fast ausschließlich von öffentlichen Anleihen (+0,42%) außerhalb Deutschlands und außerhalb der Eurozone. Nur in sehr geringem Ausmaß stieg die Allokation in Unternehmensanleihen (+0,03%).

Das bestätigt die bleibende Zurückhaltung für Unternehmensanleihen der Vorquartale. Bei den wachsenden Allokationen „Anteile an Sondervermögen“ nahmen die Spezialfonds mit Investments in Rentenpapiere und Schuldtitel zu (+0,78%). Immobilen- und Aktienanlagen bewegten sich hier kaum. Auf dem absteigenden Ast indes sehen die Analysten Pfandbriefe und Kommunalobligationen (-0,84%) (vwh/ku)

Bild: Lutz Morjan, Head of Insurance Solutions bei ING IM. (Quelle: ING)

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