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Versicherer als Wetterfrosch

25.10.2013 – Rund 75 Mio. Euro hat 2009 der Hagelsturm “Wolfgang” in Oberösterreich verursacht. Dieses Bundesland ist nach Einschätzung von Josef Stockinger, Generaldirektor der Oberösterreichischen Versicherung, ganz besonders von Naturkatastrophen bedroht: “Alle zwei bis drei Jahre ist in unseren Breiten mit einer Naturkatastrophe zu rechnen, die um die 200 Mio. Euro an Schäden verursacht”, so Stockinger. Grund genug für den Versicherer, sich dem Thema Prävention zuzuwenden: Stichwort Unwetterwarnung.

Bewährt hätten sich die Vorsorgetools, die die Versicherung für Privatpersonen aber auch Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) anbietet. Knapp 420 Kommunen nutzen den Wetterservicedienst. „Über das Gemeindeportal (www.ooevgmeinde.at) stellt die Oberösterreichische ein Prognosetool zur Verfügung, das für den Winterdienst wichtig ist“, sagt Stockinger. „Welche Daten für die Mitarbeiter relevant sind, wird laufend evaluiert“, so Kathin Kühtreiber-Leitner von der OÖ Versicherung. Auch andere Kunden profitieren vom Unwetter-Warnservice bzw. vom Wetter-App.

„Ab dem Frühjahr 2014 wird die Auflösung auf 2,5 km verfeinert“, erläutert ZAMG-Direktor Michael Staudinger. Neben Prognosen gibt die ZAMG rund um die Uhr Warnungen vor Sturm, Regen, Schnee, Gewitter mit Hagel und Glatteis aus. Damit können die Verantwortlichen in den betroffenen Regionen rechtzeitig gewarnt und Schäden auf ein Minimum reduziert werden.

Link: Versicherung bietet Wetterwarnung

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