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Vereinigte Hannoversche: Rekordergebnis getragen auch von der Baukonjunktur

15.12.2014 – rEUTERDie VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. konnte 2014 ein „supergutes“ Jahr mit einem Rekordergebnis verbuchen. Dies erklärte Vorstandschef Uwe H. Reuter bei der Vorlage eines ersten Jahresrückblicks. Alle Sparten haben nach seinen Worten überdurchschnittlich zu dem Ergebnis beitragen. “Es gab keine Fußkranken“, sagte Reuter.

Er bezeichnete gleichzeitig 2014 dank der milden Witterung und des Ausbleibens von nennenswerten Elementarschäden als ein Ausnahmejahr, das sich so 2015 nicht wiederholen lassen wird. An dem Erfolg werden auch die Mitarbeiter beteiligt, zumal die Zielvorgaben weit übertroffen wurden. Sie erhalten eine Erfolgsbeteiligung von 2,1 (Vorjahr: 1,65) Bruttomonatsgehältern. Das ist der höchste Betrag seit Einführung des Ergebnisbeteiligungsmodells.

Im Kompositbereich stiegen die Beiträge den Angaben zufolge stärker als die Vertragszahlen. Sie legten um rund fünf Prozent zu, während der Markt nur auf ein Plus von drei bis 3,5 Prozent kam. Auch die Schaden-Kosten-Quote, die im Vorjahr bei 101,0 Prozent gelegen hatte, ist deutlich gesunken und hat sich besser als in der Branche entwickelt. In der wichtigen Kfz-Sparte konnte die Schaden-Kosten-Quote, die 2013 wegen der Hagelunwetter auf 112,5 Prozent geschnellt war, wieder auf profitable rund 95 Prozent gedrückt werden. Nach der kräftigen Anhebung der Kfz-Prämien um durchschnittlich acht Prozent zum Jahreswechsel 2013/14 gibt es daher diesmal keine weitere Erhöhung. Der Spezialversicherer für die Bauwirtschaft profitierte zudem von der guten Baukonjunktur. Die Sparte lieferte daher einen überproportionalen Ergebnisbeitrag ab.

Bei der Direktversicherungs-Tochter Hannoversche Leben legten die Vertragszahlen zu. Die Beitragseinnahmen konnten bei einem Plus bei den laufenden Beiträgen insgesamt stabil gehalten werden. Der Druck auf die Kapitalanlageerträge konnte durch Kostengewinne kompensiert werden. Die Solvency-Tests sind wie betont wird gut bestanden worden. Dies werde auch in Zukunft der Fall sein. Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase senkt die Hannoversche Leben die Überschussbeteiligung von 3,25 auf 3,0 Prozent.

Um den steigenden Anforderungen an die Versicherungswirtschaft gerecht zu werden, hat die VHV erhebliche Mittel zur Substanzstärkung eingesetzt. So wurde den haftenden Eigenmitteln ein dreistelliger Millionenbetrag zugeführt.

Für 2015 rechnet Reuter angesichts der Konjunktureintrübung, der die Kunden verunsichernden Niedrigzinsen und der wachsenden Kostenbelastung durch regulatorische Anforderungen mit einem schwächeren Ergebnis. Er sieht die VHV-Gruppe jedoch auch für die Zukunft gut gewappnet und will auch bis zu 100 neue Arbeitsplätze insbesondere im IT-Bereich und in der Schadenabwicklung schaffen. (cs)

Bild: Uwe H. Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Holding AG. (Quelle: VHV)

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