Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 


- Anzeige -

Unternehmen werden sich Terrorrisiken bewusst

23.11.2015 – Risiko_ZDFDie Terroranschläge von Paris und die jüngste Terrorwarnung für Brüssel haben gezeigt, dass das Risiko von Ereignissen im Zusammenhang mit politisch motivierter Gewalt und Terrorismus auch in den Regionen steigt, die bislang nicht als gefährdet galten. In Deutschland werden sich Unternehmen dieser Risiken immer mehr bewusst, schreibt Marielle Winter im aktuellen Ace-Magazin Faceoface.

Rund 26 Prozent der deutschen Unternehmen zählen demnach den Terrorismus und politisch motivierte Gewalt zu den fünf Top-Risiken in Deutschland. Größte Sorge mache den Unternehmen laut Ace-Expertin die Gefahr des Cyberterrorismus. Etwa 39 Prozent der Unternehmen sehen darin derzeit die größte Gefahr.

Knapp ein Drittel der Unternehmen (32 Prozent) befürchten, dass der Terror auch den heimischen Markt treffen wird, weitere 28 Prozent sorgen sich um einen bevorstehenden Krieg. Ein Fünftel der Befragten sehen zudem zivile Unruhen wie Streiks oder Demonstrationen als problematisch an. 18 Prozent fürchten, dass der Terrorismus auch das Auslandsgeschäft beeinflusse.

Allerdings sei vielen Unternehmen trotz des gestiegenen Bewusstseins um die aktuellen Terrorrisiken noch unklar, wie sie sich gegen dieses komplexe Risiko absichern und welche Risiken konkret in ihrer Versicherungspolice ein- oder aber ausgeschlossen sei, so Winter weiter. Dies liege laut Expertin zum einen in darin, dass die Grenzen zwischen Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherungen sehr komplex seien. Andererseits gebe es auch unterschiedliche Definitionen und Auslegungen der Risiken, die zu einem Schaden führen können, erläutert die Ace-Expertin. (vwh/td)

Link: Die aktuelle Ausgabe des Unternehmensmagazins Faceoface

Bildquelle: ZDF

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten