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Unternehmen sorgen sich um Cashflow in Asien

27.11.2014 – asienImmer mehr Unternehmen haben mit Liquiditätsproblemen im asiatisch-pazifischen Raum zu kämpfen. Dies ergab der neue Atradius Zahlungsmoralbarometer, für den knapp 1.700 Unternehmen aus Ostasien und Australien befragt wurden.

Demnach seien durchschnittlich 36,2 Prozent der gesamten ausstehenden Forderungen am Fälligkeitstermin noch nicht bezahlt worden. Als Hauptgründe für die Zahlungsverzögerungen gelten die unzureichende Liquidität der Unternehmen sowie die Komplexität der Zahlungsprozesse. Insgesamt blieb 4,4 Prozent des Gesamtwerts ausstehender Forderungen von Unternehmen auch nach 90 Tagen noch unbezahlt – die Hälfte davon fiel ganz aus.

Im Ländervergleich ist die Sorge um die Sicherstellung des Cashflows in Taiwan besonders ausgeprägt. Beinahe 72 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich um die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen sorgen.

Insgesamt spiegelten die Studienergebnisse deutlich die unbeständige wirtschaftliche Lage vor Ort wider, deren Wachstumsprognosen durch mehrere Faktoren beeinflusst würden. Dazu zählten u.a. das langsamere Wachstum in China und eine gesunkene Inlandsnachfrage in einigen asiatischen Schwellenländer.

“In Asien hat die Wirtschaftspolitik Chinas Auswirkungen auf die gesamte Region“, sagte Eric den Boogert, Managing Director von Atradius in Asien mit Sitz in Hongkong. Durch die geringeren Importe und Investitionen seien die regionalen Wachstumserwartungen nach unten korrigiert worden. Zudem steige in einigen Ländern der Region die Besorgnis über eine zunehmende Verschuldung und die Verschlechterung der Bonität, so den Boogert weiter. (vwh/td)

Bild: Schanghai. (Quelle: hy)

Link: Atradius Zahlungsmoralbarometer Asien Pazifik 2014 (PDF)

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