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“Unnötige Nachteile für Versicherungsstandort Schweiz”

26.11.2015 – Frost_Swiss_LifeFür Swiss-Life CEO Patrick Frost ist die SST-Ratio, die Eigenkapitalanforderungen der Schweizer Aufsicht Finma wesentlich härter als Solvency II. “Das bringt unnötige Nachteile für den Versicherungsstandort Schweiz”, sagte er bei einer Investorenveranstaltung in Zürich.

“An der Solvency-II-Ratio lässt sich ablesen, wie viel höher die Anforderungen des SST gegenüber europäischen Standards sind: nämlich 40 bis 60 Prozentpunkte”, erklärte Patrick Frost gestern in Zürich: “Wir werden uns deshalb wie bisher dafür einsetzen, dass der SST richtige Anreize schafft und nicht zu einer Benachteiligung unserer Kunden führt.”

100 Millionen Franken will die Swiss Life in die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells investieren. Die Investitionen sollen primär in die Digitalisierung, die Qualität der Beratung und in Initiativen für organisches Wachstum fließen. Patrick Frost: “In allen Geschäftsbereichen unserer Gruppe haben wir unterschiedliche, aber attraktive Ausgangspositionen, um natürlich zu wachsen und Cash zu generieren. Die konsequente Ausrichtung auf den Kunden sowie unsere Kapitalstärke sind Voraussetzung dafür, dass wir dieses Potenzial ausschöpfen können.” An anderer Stelle soll die Summe dafür eingespart werden.

Im Strategieprogramm “Swiss Life 2018″ geht es um “Steigerung des Gewinns und der Gewinnqualität, ein konsequentes Kapitalmanagement, um zusätzliche Kapitalpuffer, Cash an die Swiss Life Holding zu überweisen und eine höhere Dividendenfähigkeit, weitere Fortschritte in der operativen Effizienz sowie die konsequente Ausrichtung aller Geschäftsprozesse auf den Kunden.”

Insgesamt strebt die Gruppe in den nächsten drei Jahren eine bereinigte Eigenkapitalrendite von acht bis zehn Prozent an. (vwh/ku)

Bild: Swiss-Life CEO Patrick Frost (Quelle: Swiss Life)

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