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Uniqa mit Wachstums-Tendenz

03.03.2014 – uniqaDie Uniqa-Versicherung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Ergebnissteigerung erzielen. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 127,1 auf 283,4 Mio. Euro. Zugute kam dem Unternehmen einerseits die Auflösung einer Rückstellung in der Höhe von 50 Mio. Euro.

Angesichts der Ertragssteigerung hat die Versicherung angekündigt, ihre Dividende erhöhen zu wollen. Der Hauptversammlung soll ein Vorschlag von 0,35 Cent je Aktie unterbreitet werden. Für das Jahr 2012 wurden noch 0,25 Cent je Anteilsschein ausbezahlt. Das Unternehmen profitierte zudem von der verstärkten Kooperation mit der Raiffeisen-Versicherung und der Raiffeisen-Bankengruppe, die Anfang 2013 eingegangen wurde. In den Bankfilialen werden verstärkt Produkte der Uniqa-Versicherung angeboten. Die verrechneten Prämien zogen im Vorjahr konzernweit um 6,2 Prozent an.

Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr wollte Konzern-Chef Andreas Brandstetter nicht geben. Nur so viel: Man wolle den Vorsteuergewinn deutlich steigern. Der Vorstand hat sich im Zuge des Konzernumbaus zum Ziel gesetzt, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bis 2015 um bis zu 400 Mio. Euro steigern zu wollen.

Die Uniqa Versicherung hat aktuell 60 Millionen Euro an Anleihen der notverstaatlichten Hypo-Alpe Adria in den Büchern. 15 Millionen davon hätten eine Staatsgarantie und der Rest eine Garantie des Landes Kärnten, sagte Uniqa-Finanvorstand Hannes Bogner. Die Anleihen wurden bereits Anfang 2000 gekauft. “Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir nichts abschreiben müssen.”

Sorgen bereitet Brandstetter Rumänien. Lokale Anbieter agieren in der Kfz-Versicherung mit Dumpingpreisen und versprechen Leistungen, die sie im Schadensfall mangels Kapitals nicht einlösen können.

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