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Uniqa: Weniger Erträge aus Kapitalanlagen

28.08.2014 – Die österreichische Versicherungsgruppe Uniqa musste im ersten Halbjahr dieses Jahres einen deutlichen Rückgang von 11,8 Prozent der Nettoerträge aus ihren Kapitalanlagen hinnehmen. Erwirtschaftet wurden hier in den ersten sechs Monaten 360,7 Mio. Euro. Grund für den Rückgang war vor allem der Schuldenschnitt bei der Hypo Alpe Adria Bank.

Die Wertminderung auf Anleihen der Hypo Alpe Adria Bank von 19 Mio. Euro sei u.a. ausschlaggebend für das Kapitalanlageergebnis, heißt es von Seiten des Uniqa-Vorstandsvorsitzenden Andreas Brandstetter. Mehrere österreichische Medien berichteten übereinstimmend, dass Uniqa eine Klage gegen den Hypo-Haircut plane.

Auch beim Konzernergebnis fielen die Zahlen schlechter aus als im Vorjahr: Mit 122,8 Mio. Euro muss ein Rückgang um 18,5 Prozent hingenommen werden. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging um 7,7 Prozent auf 181,4 Mio. Euro zurück. Hier wirke sich ein Einmaleffekt aus dem Verkauf der Austria Hotels International Gruppe negativ auf das Ergebnis aus, heißt es im Halbjahresbericht.

Die Prämieneinnahmen nahmen hingegen zu: Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) steigerten sich um zwei Prozent auf 3,1 Mrd. Euro und die abgegrenzten Prämien (inklusive Sparanteil) stiegen um drei Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Die Combined Ratio im Schaden- und Unfallsegment verbesserte sich von 99,4 Prozent auf 98,3 Prozent.

Brandstetter zeigt sich mit den Zahlen zufrieden: „Sie belegen den bisherigen Erfolg unseres Kurses, den wir mit unserem langfristigen Strategieprogramm Uniqa 2.0 verfolgen.“ Das ausgelobte Ziel für 2014, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr deutlich zu steigern, behält die Uniqa bei. (jko)

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