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Uniqa reduziert wegen Solvcency II Immobilien-Engagament

17.12.2014 – haas_haus_wien_150_uniqaDie österreichische Uniqa reduziert ihr Immobilien-Engagement: Nachdem sich das Unternehmen bereits im Sommer von einigen prominenten Bauwerken in Wien getrennt hat, ist jetzt das sogenannte Haas-Haus an der Reihe. Für das direkt gegenüber dem berühmten Stephansdom gelegene Bauwerk werden bis zu 100 Mio. Euro an Erlösen erwartet, berichtet die Tageszeitung Kurier.

“Ich kann bestätigen, dass wir das Haas-Haus verkaufen. Das ist Teil unserer langfristigen Immobilienstrategie”, sagt Uniqa-Sprecher Gregor Bitschnau zum Kurier. “Acht bis neun Prozent unseres Deckungsstocks sind in Immobilen investiert; das reduzieren wir auf rund sieben Prozent.” Das Zurückschrauben des Immo-Investments ist eine Folge der Solvency-II-Regelung der EU-Kommission. Die EU verlangt künftig von den Versicherungen, dass sie Immobilien(-investments) mit 25 Prozent Eigenkapital unterlegen. Werden die Liegenschaften aber auch noch fremdfinanziert, ist eine Eigenkapital-Unterlegung von 50 Prozent vorgeschrieben. (vwh)

Bild: Das Haas-Haus in Wien. (Quelle: Vienna-Turistic)

Link: Versicherer Uniqa verkauft das Wiener Haas-Haus

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