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Uniqa punktet mit garantiefreien Produkten

28.08.2015 – Brandstetter_UniqaDer österreichische Uniqua-Konzern konnte sein Konzernergebnis im ersten Halbjahr um 27,3 Prozent auf 156,3 Mio. Euro steigern. Nicht zuletzt der Vertrieb von Lebensversicherungen führte Vorstandschef Andreas Brandstetter als Erfolg an.

“Ausschlaggebend für die gute Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr waren vor allem die Verbesserung der Combined Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung durch eine geringere Schadenbelastung und der solide Ergebnisbeitrag aus der Krankenversicherung”, ergänzt Brandstetter. “Dazu kamen ein höheres Kapitalanlageergebnis und eine sehr positive Prämienentwicklung. Diese wird sich aber so in den nächsten Quartalen nicht fortsetzen, weil wir im aktuellen Niedrigzinsumfeld das Wachstum bei Einmalerlägen in der Lebensversicherung deutlich zurücknehmen. An unserem ambitionierten Ausblick auf das Ergebnis 2015 halten wir trotz der Herausforderungen durch das historische Niedrigzinsumfeld fest.”

Neue Lebensversicherungen ohne Garantien seien der Renner und konnten entscheidend zum Prämienplus beitragen. Mit der Entwicklung ist Brandstetter laut österreichischer Medien in allen Regionen zufrieden, “auch der Osten macht uns keine Sorgen”. Nur in Rumänien sei man “noch nicht ganz positiv”, aber “mit der Sanierung gut unterwegs”.

Die verrechneten Prämien der Uniqa Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im ersten Halbjahr 2015 um 13,5 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen stiegen im ersten Halbjahr 2015 um 9,1 Prozent auf 405,3 Mio. Euro. Sowohl die Combined Ratio (97,1 Prozent), als auch die Konzernkostenquote nach Rückversicherung konnte man verbessern. (vwh/ku)

Bild: Uniqa-Ceo Andreas Brandstetter (Quelle: Uniqa)

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