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Uniqa mit hohem Gewinn trotz Hochwasser

28.08.2013 – uniqatowerDie börsennotierte österreichische Versicherungsgruppe Uniqa steigerte, ungeachtet der Überschwemmungen in Österreich und Osteuropa, ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84,5 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeitstieg (EGT) stieg auf 196,6 Mio. Euro. Die Hochwasserkatastrophe im Juni kostet den Konzern 30 Mio. Euro.

Der zur Raiffeisen-Gruppe gehörende Versicherer, der in 20 Länden und hier vor allem in Osteuropa tätig ist, hat für das laufende oder das kommende Jahr einen zweiten Börsengang ins Auge gefasst. Der Streubesitz soll von bisher sieben auf 49 Prozent steigen. Künftig will Uniqa vor allem in Osteuropa wachsen. Allerdings soll das ohne große Zukäufe bewerkstelligt werden, sagte Konzern-Chef Andreas Brandstetter kürzlich. Sein Ziel ist, die Zahl der Kunden von bislang neun Millionen auf 20 Millionen bis 2020 zu steigern.

Die Uniqa will bis 2015 ihr EGT gegenüber 2010 (142 Mio. Euro) um bis zu 400 Mio. Euro verbessern. Die Schaden- und Leistungsquote nach Rückversicherung über alle Sparten sank im ersten Halbjahr 2013 um 2,2 Prozent auf 71,1 Prozent (1. Halbjahr 2012: 73,3 Prozent). Die laufenden Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – stiegen konzernweit um 6,2 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Die verrechneten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich um 4,4 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro. Die Beitragseinnahmen in der Krankenversicherung wuchsen um 3,4 Prozent auf 472,1 Millionen Euro. In der Lebensversicherung erhöhten sich die Prämieneinnahmen um 13,1 Prozent auf 1,18 Mrd. Euro.

Foto: Uniqa-Tower (Quelle: Uniqa)

Link: Halbjahresbericht 2013 Uniqa

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