Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Überfall ohne Schusswaffen: Carbanak Gang zurück

11.09.2015 – Hacker_AxaDer europäische Security-Software-Hersteller ESET registriert eine zunehmende Anzahl zielgerichteter Angriffe auf Unternehmen des Finanzsektors. Möglicher Urheber sind die so genannten “Carbanak” Cyber-Bankräuber, die Anfang des Jahres bei etlichen Geldinstituten rund um den Globus insgesamt bis zu einer Milliarde Euro erbeuteten. Auch Versicherer könnten mögliche Opfer solcher Hackerangriffe werden.

Ziel der neuen Angriffe waren die Kassensysteme eines Casinos in den USA. Sie laufen immer nach dem gleichem Schema ab. Die Kriminellen setzen in ihren Operationen auf zielgerichtete “Spear Phishing”-Attacken.

Mitarbeiter von Banken werden dazu verleitet, Malware durch unbewusstes Öffnen schadhafter Dateianhänge in die Unternehmensnetzwerke einzuschleusen. Diese Schadsoftware öffnet den Angreifern dann Tür und Tor und ermöglicht ihnen den Zugang zu sensiblen Daten wie etwa Kreditkarteninformationen.

Neben Casinos attackierten die Gangster in den USA auch Hotels. Die Angriffe konzentrierten sich dabei auf die Bundesstaaten Nevada, Kalifornien und New York. Außerhalb der USA registrieren die ESET Labors insbesondere in Deutschland, Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten die typische Malware, die von der Carbanak-Gruppe genutzt wird. Alarmierend ist, dass die Tendenz bei diesen Attacken deutlich ansteigt.

ESET rät allen Mitarbeitern von Finanzinstituten beim Öffnen von Dateianhängen vorsichtig zu sein. Um ein höchstes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, empfiehlt sich der Einsatz einer aktuellen Security-Software. (vwh/dg)

Bildquelle: Axa

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten