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Thüringen birgt die größte Pleitegefahr für Haus und Heim

01.10.2015 – Haus_Thorben Wengert_pixelio.deWenn es um Großschäden an Heim und Haus geht, können diese bekanntlich schnell existenzbedrohend werden. Besonders tief müssen demnach vor allem die Einwohner Thüringens in die Tasche greifen, sofern sie keine Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben. Laut sechstem Teil des Generali-Risikoatlas “Haus und Wohnen”, der VWheute exklusiv vorliegt, belaufen sich die Erstattungskosten in Thüringen auf etwa 78.705 Euro.

Damit liegt das Bundesland im bundesdeutschen Länderranking ganz vorn, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 77.753 Euro und dem Saarland mit 77.175 Euro. Auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen sei die Pleitegefahr am höchsten, so der Generali-Risikoatlas.

Unter dem bundesdeutschen Schnitt blieben hingegen die südlichen und östlichen Bundesländer. Demnach kostet ein existenzbedrohender Schaden durchschnittlich rund 60.000 Euro, so die Generali weiter. Den niedrigsten Wert verzeichneten Haushalte in Bremen mit einem Wert von etwa 42.143 Euro.

“Glücklicherweise sind existenzbedrohende Schäden nicht alltäglich. Wenn es die Bundesbürger aber erwischt, kann es finanziell schnell sehr eng werden. Die Saarländer trifft es doppelt hart. Sie haben nicht nur die drittteuersten Fälle im bundesweiten Vergleich, sie sind auch am häufigsten”, erläutert Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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