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Telematiktarif kein Schnellzünder

09.03.2016 – Telematik_GDVAuch VHV-Kfz-Vorstand Per-Johan Horgby gibt zu, dass der Telematiktarif eher ein “Slow-Burner” ist. Er gibt aber dem Tarif Zeit und rechnet ihn zur strategischen Unternehmensentwicklung. Unternehmensberater Nils Thorsten Lange hat über seinen Selbstversuch mit der Blackbox geschrieben und schätzt es mittlerweile, nach seinen Ausfahrten “das Fahrverhalten zu reflektieren.”

Datenschutzbedenken hatte Nils Thorsten Lange zunächst auch, wie er in seinem aktuellen Blogbeitrag schreibt. Ein Vortrag von VHV-Vorstand Horgby konnte diese weitgehend ausräumen. “Da Versicherungsgesellschaften durch ihr Geschäftsmodell per se immer mit vertraulichen Daten der Versicherungsnehmer arbeiten, geht es also hier um die Fortführung dieser Kernkompetenz auch im digitalen Zeitalter.”

Nach Anfangsschwierigkeiten – beim Familienwagen brauchte es mehrere Anläufe, bis die Telematikbox mit Strom versorgt werden konnte – zieht der Tester ein positives Fazit. “Die Motivation, möglichst einen hohen Bonus zu erzielen, aber auch die persönlichen Auswertungsmöglichkeiten im Telematik-Portal zeigen – zumindest jetzt zu Beginn des Versicherungsjahres –, dass ich mich mehr mit dieser Versicherung beschäftige.” Mittlerweile stört ihn gar, dass die VHV Versicherung aus datenschutztechnischen Gründen ausschließlich die aggregierten Werte für Tempo, Fahrweise, Straße und Uhrzeit nutzt.

Per-Johan Horgby formuliert das so: “Wir planen und rechnen deswegen nicht damit “morgen” im Plus zu sein. Es wird sich zeigen, wie und wann der Markt das Produkt vollständig annimmt und es sich etabliert hat”, sagt er im Interview mit experten.de. Die Neugier im Markt sieht er geweckt. (vwh/ku)

Bildquelle: GDV

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