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Talanx: Denkgrenze für alternative Anlagen bei fünf Prozent

25.09.2015 – immo_querner_talanxDie “Denkgrenzen” für alternative Assets liegen bei der Talanx bei einem Anteil von fünf Prozent. “Aber davon sind wir noch weit entfernt”, sagt Vorstand Immo Querner im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen. Er kann sich auch vorstellen, in weitere alternative Kapitalanlagen einzusteigen.

Aktuell seien eine Mrd. Euro in Alternativanlagen investiert, was etwa einem Prozent der Kapitalanlagen entspricht. “Grundsätzlich könnten auch die Sonnenenergieanlagen interessant sein oder auch Verkehrsinfrastruktur”, sagt Immo Querner. “Wir wollen aber nur peu à peu vorgehen, da jedes neue Investitionsfeld einer sorgfältigen und aufwendigen Vorbereitung bedarf.”

Grundsätzlich seien alternative Anlagen “eine anstrengende Anlageklasse.” Es brauche mehr Know-how und qualifiziertes Personal für Entscheidung wie auch laufende Überwachung. Das mache die Sache teuer. Weiterer Nachteil: “Die Anlagen sind illiquide. Sie können eine Windparkbeteiligung nicht täglich über eine Börse verkaufen”, erläutert Querner im Interview. (vwh/ku)

Bild: Immo Querner, Finanzvorstand der Talanx AG. (Quelle: Talanx)

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