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Swiss Re rüstet sich für magere Zeiten

21.02.2014 – Michel_LiesNach einem guten Schadenjahr erzielte die Swiss Re einen Gewinn von 4,4 Mrd. US-Dollar. Damit steigerte der Schweizer Rückversicherer sein Rekordergebnis von 2012 nochmals um sechs Prozent. Unternehmenschef Michel Liès warnt vor dem enorm starken Konkurrenzdruck auf den Rückversicherungsmärkten.

„Durch den Vorstoß von alternativem Kapital intensiviert sich der Wettbewerb in unserer Branche und die Gewinnmargen geraten entsprechend unter Druck“, warnt Michel Liès die Aktionäre der Swiss Re. „Diese Entwicklungen gehen auch an uns nicht spurlos vorbei“, schreibt der CEO.

Die Swiss Re büßte bei der Erneuerung zum Jahreswechsel sechs Prozent des Geschäfts ein. Das Preisniveau sank um 3,6 Prozent. Liès will deshalb die Kosten senken. Bis 2015 sollen sie um jährlich 250 bis 300 Mio. US-Dollar sinken, kündigt der Luxemburger im Brief an die Aktionäre an. Momentan wendet der Rückversicherer 30 Prozent der Beitragseinnahmen für interne Kosten auf. Die Schaden-Kosten-Quote des zweitgrößten Rückversicherers der Welt stieg leicht von 83,1 auf 85,3 Prozent an.

Im Kerngeschäft Schadenrückversicherung verbesserte sich das Ergebnis um zehn Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar. Nur das Haftpflichtgeschäft verlief auf der Schadenseite nicht ganz so gut. Wegen Unterreservierungen in Australien sank der operative Gewinn der Lebensrückversicherung von 739 auf 356 Mio. Dollar. Das Industriegeschäft schloss mit einem Plus von 279 Mio. Dollar, das waren 83 Mio. Dollar mehr als 2012. Die Run-off-Gesellschaft Admin Re steigerte das Ergebnis von 183 auf 423 Mio. Dollar. (ba)

Bild: Unternehmenschef Michel Liès rüstet sich für magere Zeiten. (Quelle: Swiss Re)

Link: IM BLICK

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