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Swiss Re: Leben-Geschäft bricht ein – Fernost im Visier

07.08.2014 – swiss-reMit dem Kerngeschäft, den Juli-Erneuerungen, zeigt sich die Swiss Re in der Haftpflichtsparte zufrieden. Ein profitableres zweites Quartal hat indes nicht dazu geführt, dass das Vorjahreshalbjahr beim operativem Gewinn erreicht werden konnte. Grund sind auch Rückschläge im Leben-Geschäft.

2,03 Mrd US-Dollar Gewinn meldet Swiss Re für das erste Halbjahr (2013: 2,16 Mrd.). Angesichts des generellen Preisdrucks im Versicherungmarkt sei das Ergebnis „eine beeindruckende Leistung“, wie Michel M. Liès, Group CEO, erklärt. Bei den Nettoprämien konnte man einen Zuwachs auf 15,1 Mrd. Dollar (2013: 13,6) erzielen.

Um zwei Prozent konnte das Ergebnis (802 Mio. Dollar) im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert werden (786 Mio.)

Einen Gewinneinbruch hatte die Swiss Re im Leben-Geschäft hinzunehmen: 112 Mio. Dollar stehen 385 Mio. vom Vorjahr gegenüber.

Trotz schwieriger Bedingungen habe man im Juli eine erfolgreiche Erneuerungsrunde hinter sich gebracht – mit Fokus auf Nord- und Südamerika sowie Australien und Neuseeland. Zwar habe man weniger Naturkatastrophendeckungen gezeichnet, jedoch dafür auf attraktivem Preisniveau. Das Prämienvolumen habe sich um acht Prozent seit Jahresbeginn erhöht. Der kumulierte Prämienanstieg bei den Erneuerungen habe seit Anfang 2014 vier Prozent betragen, das risikoadjustierte Preisniveau 108 Prozent.

Um den Gewinn bei den Corporate Solutions wieder auf Kurs zu bringen, strebe man die Übernahme des chinesischen Versicherers Alliance Insurance Limited an. Dies erschließe den chinesischen Markt. Unternehmensversicherungen können so direkt vor Ort angeboten werden. (ku)

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