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Swiss Re entwickelt Lösungen für Zinszusatzreserve

26.10.2016 – Frank Reichelt - Swiss ReDie Swiss Re konzentriert sich immer stärker auf langfristiges Geschäft und maßgeschneiderte Lösungen. “Jedes zweite Gespräch führe ich mit Vorständen, vom CFO bis hin zum Vertriebsvorstand”, berichtet Frank Reichelt, Deutschland-Chef der Swiss Re. Er sieht auf dem deutschen Markt weiter Wachstumsmöglichkeiten. “Deutsche Kunden streben Zuverlässigkeit und Kontinuität an”, sagt der Manager der Swiss Re in einem Gespräch mit VWheute.

Mit 80 Underwritern ist die Swiss Re in den badischen Kurort gereist, wo sie im Hotel Zum Hirsch über die Rückversicherungsverträge für das nächste Jahr verhandelt. Die Schweizer gehen immer mehr dazu über, Versicherer bei der Technologieentwicklung und Produktkonzeption zu unterstützen. “Das Geschäft verschiebt sich in Richtung der gesamten Kundenbeziehung”, sagt Reichelt.

Sowohl in Lebens- als auch in der Schadenversicherung sieht der Rückversicherungsmanager Wachstumsmöglichkeiten. Laut Geschäftsbericht verbucht die Swiss Re in Deutschland 1,4 Mrd. US-Dollar an Beitragseinnahmen, doch darunter befindet sich auch nord- und osteuropäisches Geschäft. Die Swiss Re wächst, sie dürfte aktuell Nummer eins oder Nummer zwei am deutschen Rückversicherungsmarkt sein, je nachdem, wie man die Deutsche Rück dazu zählt.

Reichelt entwickelt mit den Versicherern Lösungen für die Zinszusatzreserve. Die Belastung ist enorm und steigt von Jahr zu Jahr. Der Höhepunkt wird 2019 und 2020 erreicht sein. “Da gibt es Lösungen, diese Probleme zu durchstehen”, sagt Reichelt. (ba)

Bild: Frank Reichelt, Deutschland-Chef der Swiss Re (Quelle: Swiss Re)

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