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Swiss Life wächst vor allem auf dem Heimatmarkt

13.11.2013 – swiss-life-swisslife-logoDie Swiss Life-Gruppe konnte ihre gebuchten Bruttoprämieneinnahmen von Jahresbeginn bis Ende September 2013 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf umgerechnet rund 11 Mrd. Euro steigern. Dabei war das Wachstum auf dem schweizerischen Heimatmarkt und in Frankreich deutlich höher als in Deutschland und im internationalen Geschäft. Die Kommissions- und Gebührenerträge stiegen gleichzeitig um vier Prozent auf 672 Mio. Euro.

Alles in allem ist die Swiss Life nach Einschätzung von Bruno Pfister, der seine CEO-Funktion bei dem Unternehmen zum 1. Juli nächsten Jahres an den bisherigen CIO Patrick Frost (siehe KÖPFE) abgeben und sich beruflich neu orientieren wird, „auf Kurs und konnte die erfreuliche Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres auch im 3. Quartal 2013 fortführen“. Tatsächlich legten die Prämieneinnahmen im Vergleich der beiden dritten Quartale mit sieben Prozent auf 2,7 Mrd. Euro sogar noch stärker zu als bei der Gegenüberstellung der Neun-Monats-Ergebnisse. Hier sind es sechs Prozent auf 11,1 Mrd. Euro.

Besonders spürbar zugelegt haben sie im Quartalsvergleich mit 14 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro in der Schweiz, was Pfister wesentlich auf die ungebrochen hohe Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen nach Vollversicherungen zurückführt. Im Neun-Monats-Vergleich liegt die schweizerische Wachstumsrate mit sieben Prozent gleichauf mit der in Frankreich. Dort reduzierte sie sich allerdings im 3. Quartal 2013 auf vier Prozent und Beitragseinnahmen in Höhe von 886 Mio. Euro. In Deutschland erreichte das Plus drei Prozent auf 288 Mio. Euro im Quartalsvergleich und vier Prozent bei der Betrachtung des Neun-Monats-Zeitraums. Die Markteinheit „International“ verbuchte im 3. Quartal gegenüber 2012 ein Minus von einem Prozent auf 401 Mio. Euro, weist jedoch im Neun-Monatsvergleich noch ein Plus von drei Prozent auf.

Besonders hervorgehoben wird von Pfister neben der Verbesserung der Prämienqualität, dass in der Berichtszeit die im Rahmen des Strategieprogrammes „Swiss Life 2015“ geplanten Kosteneinsparungen „bereits zur Hälfte implementiert und die Effizienz in allen Markteinheiten gesteigert“ werden konnte. Kräftig unter den Kapitalmarktverhältnissen gelitten hat allerdings auch bei der Swiss Life die Netto-Anlagerendite. Sie ging im Neun-Monats-Vergleich von 3,7 auf 3,1 Prozent zurück. (rem)

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